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© Lighthunter / Shutterstock.com
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Auch die Bruch-Stellen des Lebens annehmen

30. Welttag der Kranken: Diözesanbeauftragter für Klinikseelsorge ruft dazu auf, Leid und Krankheit nicht aus dem gesellschaftlichen Diskurs zu verdrängen

1993 hat Papst Johannes Paul II. den Welttag der Kranken ins Leben gerufen. Seitdem wird dieser Tag jährlich am 11. Februar weltweit begangen – in diesem Jahr unter dem Leitwort „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lk 6,36). Aus Anlass des 30. Welttages der Kranken ruft Krankenhauspfarrer Frank Wecker als Diözesanbeauftragter für Klinikseelsorge im Erzbistum Paderborn dazu auf, Leid und Krankheit nicht aus dem gesellschaftlichen Diskurs zu verdrängen:

„In der heutigen Zeit werden die Themen Krankheit und Leid eher verdrängt. Der Welttag der Kranken möchte diesen Themen wieder einen Platz in der Gesellschaft einräumen.

Es liegt wohl in der Natur der Sache, dass wir Menschen dazu neigen, leidvolle Situationen aus unserem Leben zu verbannen. Doch Leid und Tod gehören genauso zum Leben dazu, wie das Leben und die Gesundheit. Das zeigt uns nicht zuletzt die Corona-Pandemie. Wir können uns erst dann auf das wirkliche Leben einlassen, wenn wir das Leben auch von dieser brüchigen Seite her annehmen. Sonst bleiben wir hinter dem Leben zurück und laufen Gefahr, den Blick für das Ganze zu verlieren.“

Krankenhauspfarrer Frank Wecker
Diözesanbeauftragter für Klinikseelsorge im Erzbistum Paderborn

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