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© SewCream / Shutterstock.com
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„An der Seite der Armen“

Adventssammlung von Caritas und Diakonie startet am 19. November

Ihre Hilfe leisten sie häufig im Verborgenen, sie ist aber vor Ort für Betroffene von großer Bedeutung: Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas-Konferenzen im Erzbistum Paderborn bitten um Spenden für ihre Arbeit. Am 19. November startet die Adventssammlung von Diakonie und Caritas in Nordrhein-Westfalen. Sie läuft unter dem Leitwort „An der Seite der Armen“ bis zum 10. Dezember. Tausende Ehrenamtliche machen sich auf den Weg, um Spenden für Frauen, Männer, Alleinerziehende und Familien zu sammeln, die in eine besondere Notlage geraten sind. „Ich bin den Engagierten unserer Caritas-Konferenzen sehr dankbar, dass sie mit ihrem Einsatz an der Seite der Armen stehen und ein wichtiges Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe in bewegten Zeiten setzen“, sagt Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig.

Vielerorts gehen die Engagierte beim Spendensammeln von Tür zu Tür. Teilweise werden aber auch Spendenbriefe sowie Postkarten mit QR-Code verteilt. Unter dem Motto „einfach scannen und spenden“ lässt sich so mittels Smartphone direkt eine Online-Spendenseite öffnen. Die Haussammlung der kirchlichen Wohlfahrtsverbände ist gerade für ehrenamtliche Helfergruppen in den Gemeinden eine wichtige Quelle, um Unterstützung für Personen in unterschiedlichen Krisensituationen anbieten zu können, zum Beispiel für in Not geratene Familien, für kranke oder vereinsamte Personen, für Menschen mit Handicap oder Flüchtlinge.

98 % reine Spenden

Im vergangenen Jahr spendete die Bevölkerung im Erzbistum Paderborn exakt 409.116,39 Euro im Rahmen der Caritas-Adventssammlung. Dank des ehrenamtlichen Engagements der vielen Sammlerinnen und Sammler kommen die Spendenerträge der Haussammlung zu knapp 98 Prozent dem wohltätigen Zweck zugute. So mussten bei der Adventssammlung 2021 bistumsweit lediglich 9.274,42 Euro, also rund 2,3 Prozent des Sammlungsertrages, für Sachkosten wie Druck und Versand ausgegeben werden. 70 Prozent des Sammlungserlöses verbleiben bei den Caritas-Konferenzen vor Ort, die übrigen 30 Prozent gehen an den örtlichen Caritasverband zur Finanzierung weiterer sozialer Hilfsangebote.

Haussammlungen werden seit 1948 in Nordrhein-Westfalen gemeinsam von Caritas und Diakonie organisiert und durchgeführt. Die Sammlungen bilden damit auch eine der ältesten ökumenischen Aktionen (mehr Infos unter www.wirsammeln.de).

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