Eine ungewöhnlich große Festgemeinde begrüßte Pfarrer Martin Beisler, Leiter des Pastoralverbundes Salzkotten, am Sonntag zum Gottesdienst in der Mutterhauskirche der Franziskanerinnen Salzkotten. Erzieherinnen, Kinder, Eltern, Ordensschwestern, Bürgermeister Ulrich Berger, der Landtagsabgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer und viele andere mehr waren gekommen, um die Einweihung des Intergenerativen Kinderhauses „Kleine Freunde“ im Mutterhaus der Franziskanerinnen zu feiern. Pfarrer Martin Beisler wünschte dem Kinderhaus, dass „die kleinen Menschen Freunde werden untereinander, mit allen, die an diesem Ort unter einem Dach leben und mit Jesus in der Mitte“. Nach dem besonderen intergenerativen Konzept des Kinderhauses, sollen sich Kinder, Schwestern und Bewohnerinnen und Bewohner des nahen Altenheims St. Clara zwanglos untereinander begegnen und wie eine Großfamilie unter einem Dach leben.
„Sie schickt der Himmel“
Im Anschluss an den Gottesdienst segnete Pfarrer Beisler die neuen Räume des Kinderhauses „Kleine Freunde“ das bereits im Januar mit den ersten Kindern gestartet war. Mitinitiatorin Marlen Karthaus dankte in der folgenden Feierstunde vor dem Eingang des Kindergartens allen, die zum Gelingen des Projektes beigetragen hatten. „Sie schickt der Himmel“ habe die Provinzoberin Schwester M. Angela Benoit ausgerufen, als ihr die Idee von einem Kindergarten im Mutterhaus vorgestellt wurde. Schwester M. Angela bestätigte, dass die Schwestern bereits auf der Suche gewesen seien, um einen Kindergarten am Mutterhaus zu etablieren. Damit wird auch eine Tradition neu aufgegriffen, denn von 1903 bis 1975 gab es einen Kindergarten der Franziskanerinnen in Salzkotten.