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© Photo Kozyr / Shutterstock.com
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Alltagstaugliche Spiritualität

„Rendezvous im Dom“ eröffnen „Wege der Spiritualität im Alltag“

„Die Seele atmen lassen“ – unter diesem „frei-machenden“ Leitmotiv steht in der jetzt beginnenden Fastenzeit die beliebte Reihe „Rendezvous im Dom“. Vier Abende zeigen im Paderborner Dom Wege der Spiritualität im Alltag auf, drei besonders gestaltete Gottesdienstangebote sind ebenfalls Teil der Reihe. Vom 22. Februar bis zum 15. April 2020 ist zudem eine Ausstellung mit Bildern von Uwe Appold im Hohen Dom zu sehen: Von dem norddeutschen Künstler, der auch ein „Rendezvous“ gestaltet, stammt das aktuelle MISEREOR-Hungertuch.

Freuen sich auf die diesjährigen „Rendezvous im Dom“ (v.l.): Dompastor Dr. Nils Petrat, Junior-Professorin Dr. Muna Tatari und Alexandros Sarmas, Referent des Paderborner Metropolitankapitels. Foto: Maria Aßhauer / Erzbistum Paderborn

Alle Abende der Reihe machen Spiritualität aus unterschiedlichen Perspektiven erfahrbar. Beim ersten „Rendezvous“ in der Paderborner Bischofskirche können Besucherinnen und Besucher am 4. März Impulse zur Spiritualität aus dem persönlichen Zeugnis dreier Christen gewinnen.

Kunst und biblische Spiritualität

Das „Rendezvous“ am 11. März ist ganz der „Kunst als Ausdruck spiritueller Erfahrungen“ gewidmet: Der Künstler Uwe Appold steht zum Gespräch und zur Betrachtung seiner Bilder zur Verfügung. Der Abend ist mit „Geerdete Spiritualität“ überschrieben. Seine Ausstellung, die am 22. Februar im Hohen Dom eröffnet worden ist, steht unter dem Titel „mit IHM allein“: Die Bilder sind im Garten Gethsemane in Jerusalem entstanden.

Um eine reiche Quelle biblischer Spiritualität geht es am 18. März. Mönche aus der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede werden dann im Hohen Dom zu Gast sein, um in die Spiritualität der Psalmen einzuführen.

Mehr im Veranstaltungsflyer

Bußgottesdienst mit Erzbischof Becker

Wie im vergangenen Jahr wird Erzbischof Hans-Josef Becker einen besonderen Akzent in der Fastenzeit setzen und sich damit bei den „Rendezvous im Dom“ beteiligen. Am 25. März wird er unter dem Leitwort „Umkehr und Neuanfang“ einen Bußgottesdienst feiern, bei dem die Gläubigen Gelegenheit zum Empfang des Sakraments der Versöhnung haben werden.
Interreligiöse Perspektive und Trauermette

Eine interreligiöse Perspektive wird am 1. April im Hohen Dom im Vordergrund stehen: Junior-Professorin Dr. Muna Tatari vom Seminar für Islamische Theologie an der Universität Paderborn wird Wege der Spiritualität im Islam aufzeigen.

Trauermette in der Karwoche, Gottesdienst am Karfreitag

Am 8. April wird mit einem gottesdienstlichen Angebot noch einmal ein ganz besonderer Akzent in der Fastenzeit gesetzt. Als „Abend des verlöschenden Lichts“ wird eine Trauermette mit der Domkantorei gefeiert.

Zum Abschluss der diesjährigen „Rendezvous im Dom“-Reihe wird am Karfreitag ein Abendgottesdienst im Hohen Dom gefeiert. Die Predigt hält Professor Dr. Reinhard Feiter, Leiter des Seminars für Pastoraltheologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Im Anschluss folgt ein stiller Gang durch die Stadt. Dieser Abend beginnt um 19.30 Uhr, alle anderen Abende jeweils um 19 Uhr.

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