Welche Bedeutung dieser Austausch hat, beschrieb Weihbischof König bereits bei der Begrüßung internationaler Freiwilliger vor zwei Jahren: „Wir lernen voneinander und miteinander.“ Damals betonte er auch: „Die jungen Freiwilligen bringen uns mit ihrer Lebensweise und ihren Erfahrungen ein Stück Weltkirche nach Paderborn.“
Gemeinschaften und Organisationen in den Heimatländern bereiten die jungen Menschen auf ihren Aufenthalt vor. Die Vermittlung erfolgt über die Partnerschaften des Säkularinstituts St. Bonifatius in Detmold, des Kolpingwerks und der Brasilieninitiative AVICRES sowie über die Caritas des brasilianischen Erzbistums Vitória.
Sprachkurs und Gastfamilien erleichtern den Start
Zurzeit besuchen die neuen Freiwilligen einen Sprachkurs. Anschließend werden sie in Krankenhäusern, Kindergärten, bei Kolping und in einem Schwesternhaus tätig. Neben der Mitarbeit in den Einrichtungen geht es darum, den Alltag in Deutschland und das kirchliche Leben vor Ort kennenzulernen.
Gastfamilien haben die jungen Menschen aufgenommen und helfen ihnen, sich mit der Sprache, der Kultur und den Gewohnheiten vertraut zu machen. Während ihres gesamten Aufenthalts werden die Freiwilligen begleitet. Regelmäßige Treffen und Seminare bieten Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und den eigenen Dienst zu reflektieren.