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© Markus Ende / Marienwallfahrt Werl
© Markus Ende / Marienwallfahrt Werl

350. Wallfahrt von Werne nach Werl: Hunderte pilgern 33 Kilometer zur Trösterin der Betrübten

Sie ist eine der ältesten und gleichzeitig die größte Fußpilgerwallfahrt zur Trösterin der Betrübten: Zum 350. Mal machen sich am Samstag, 29. August 2026, hunderte Pilgernde über 33 Kilometer aus Werne auf den Weg nach Werl.

Zum Jubiläumswochenende wird auch ein neues Votivbild von den Wernern verschenkt – eine Gabe, die an eine lange Tradition anknüpft. Dabei pilgern die Werner über die Bistumsgrenzen hinweg, denn das Kloster gehört dem Bistum Münster an. Weihbischof Rolf Lohmann begleitet die Fußpilgerinnen und -pilger aus seinem Bistum und wird auch das Pontifikalamt am Sonntag halten.

Anliegen, Sorgen, Gebete und Hoffnungen vor die Gottesmutter bringen

Pünktlich um 05.45 Uhr treffen sich am Samstag, 29. August, die Pilgernden an der Kirche des Werner Kapuzinerklosters. Der Werner Wallfahrtsleiter Klemens Pieper ist sehr zuversichtlich, dass die avisierte Zahl von 350 Teilnehmenden erreicht, wenn nicht sogar überschritten wird. „Das Wetter soll gut werden, die Stimmung ist gut. Ich bin in riesiger Vorfreude und habe gleichzeitig einen Riesenrespekt vor unserer Wallfahrt.“

Wer noch auf dem Weg zur Gottesmutter mitgehen will, ist herzlich willkommen und sollte einfach um 05.45 Uhr vor Ort sein.

„Trotz vieler Umbrüche in Geschichte und Politik ist diese Wallfahrt lebendig geblieben. Sie zeigt, was es bedeutet, das Feuer des Glaubens weiterzugeben. Generationen von Pilgerinnen und Pilgern haben den 33 Kilometer langen Weg nach Werl zurückgelegt und ihre Anliegen, Sorgen, Gebete und Hoffnungen zur Trösterin der Betrübten getragen“, so Wallfahrtsseelsorgerin Ursula Altehenger.

Eine der ältesten Wallfahrten zum Gnadenbild in Werl

Werne stellt die größte Fußpilgergruppe auf dem Weg nach Werl – und das im 350. Jahr. Die Tradition werde von Herzen weitergetragen und sie hänge eng mit den jeweiligen Kapuzinerklöstern in beiden Orten zusammen, so Ursula Altehenger: „Das Gnadenbild wurde noch keine 20 Jahre in Werl verehrt, da haben sich die Werner auf den Weg gemacht.“ Das Wallfahrtsteam freut sich auf das Wochenende und wird die Pilgernden an der Stadtgrenze abholen und zur Basilika begleiten. Rund 100 Wallfahrerinnen und Wallfahrer übernachten auch in Werl.

Äußeres Zeichen dieser langen Wallfahrtstradition wird ein neues Votivbild der Werner Wallfahrt sein, das am Samstag, 29. August, vor der Marienandacht um 20.00 Uhr auf dem Vorplatz der Basilika vorgestellt und gesegnet wird. Des Weiteren wird Rolf Lohmann, Weihbischof von Münster, das Pontifikalamt am Sonntag, 30. August, um 08.30 Uhr halten, und es wird der sehenswerte Kurzfilm „300 Jahre Wallfahrt Werne“ vom regionalen Filmemacher Helmut Euler (2020 verstorben) gezeigt.

Programm der 350. Wallfahrt von Werne nach Werl

Samstag, 29. August

15.00 Uhr: Begrüßungsandacht , danach Kaffeetrinken für alle Wallfahrerinnen und Wallfahrer im Klostergarten

16.30 Uhr: Besinnung/Meditation für die Wallfahrtsgruppe aus Werne in der Krypta, danach Grillen mit allen Pilgernden der Fußgruppe

 

20.00 Uhr: Marienandacht mit anschl. Lichterprozession für die Wallfahrtsgruppe aus Werne anlässlich der 350. Wallfahrt

 

Sonntag, 30. August

08.30 Uhr: Pontifikalamt

11.45 Uhr: Abschlussandacht

Ein Beitrag von:
Sonja Funke
Redakteurin

Sonja Funke

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