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10.000 Euro für obdach- und wohnungslose Menschen

Spende des Paderborner Metropolitankapitels für die wertvolle Arbeit des SKM

Spendenscheck-Übergabe
Dompropst Monsignore Joachim Göbel überreicht SKM-Geschäftsführer Joachim Veenhof einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro, zu denen auch die Kollekte des Festgottesdienstes zum Domweihejubiläum zählt.pdp/Lena Reiher
Die Kollekte des Festgottesdienstes zum 950-jährigen Weihejubiläum des Imad-Domes im Juli war für die Obdachlosenarbeit des Sozialdienstes Katholischer Männer (SKM) in Paderborn bestimmt – 773 Euro sind dabei zusammengekommen. Das Paderborner Metropolitankapitel hat diesen Betrag auf 10.000 Euro aufgestockt. Das Geld stammt aus dem Antonius-Opferstock, der die Zweckbestimmung „für die Armen“ hat. „Die Arbeit, die das SKM leistet, ist von unschätzbarem Wert. Sie setzen sich für die sozial Schwachen ein, das ist gelebtes Christentum“, verdeutlichte Dompropst Monsignore Joachim Göbel, der den Scheck nun an SKM-Geschäftsführer Joachim Veenhof übergab.

In Paderborn leben derzeit etwa 50 obdachlose Menschen, die gänzlich ohne Wohnmöglichkeit sind, etwa 100 Wohnungslose und zahlreiche Menschen, die in prekären Wohnverhältnissen leben. Beim SKM finden sie das ganze Jahr über an jedem Tag der Woche eine warme Mahlzeit, Dusch- und Aufenthaltsmöglichkeiten sowie stationäre und ambulante Hilfe. Zudem bemüht sich das SKM-Team, den zu ihnen kommenden Menschen eine Beschäftigung und damit eine Perspektive zu ermöglichen. Durch niedrigschwellige Angebote wie eine Kreativwerkstatt und ein Soziales Kaufhaus oder die Möglichkeit, in der Garten- und Landschaftspflege mitzuarbeiten, wird dem Tag eine Struktur verliehen. Doch nicht nur das, die Möglichkeit zu arbeiten, hat noch viel weitreichendere Auswirkungen: „Arbeit ist soziale Teilhabe. Arbeit ist nicht nur Geld verdienen. Arbeit gibt dem Tag einen Sinn, einen Grund morgens aufzustehen, Kraft, Süchten zu wiederstehen, einen Grund, stolz auf Geleistetes zu sein und abends müde ins Bett zu gehen“, betont Joachim Veenhof.

Die gespendeten 10.000 Euro sollen unter anderem in die Ermöglichung von Freizeitangeboten fließen, denn diese sind ohne Spenden fast nicht zu organisieren.

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