Paderborn/Gütersloh, 17.09.2026 (cpd) – Verlässliche Rahmenbedingungen für Krankenhäuser und eine weiterhin wohnortnahe Gesundheitsversorgung haben Vertreter von Krankenhäusern und Caritas bei einer sozialpolitischen Wanderung zwischen Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück angemahnt. Rund 40 Teilnehmende aus Politik, Gesundheitswesen und Caritas diskutierten auf der knapp zehn Kilometer langen Strecke vom St. Elisabeth Hospital Gütersloh zum St. Vinzenz Hospital Wiedenbrück über die Folgen der Krankenhausreform, wirtschaftlichen Druck und den Fachkräftemangel. An der Wanderung nahmen unter anderem Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz und die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im nordrhein-westfälischen Landtag, Wibke Brems, teil. Hinzu kamen Vertreter katholischer Krankenhausträger, niedergelassene Ärzte, Führungskräfte aus Pflege und Gesundheitswesen sowie Vorstände und Mitarbeitende der Caritas.
„Die Gesundheitsversorgung steht vor tiefgreifenden Veränderungen“, sagte Diözesan-Caritasdirektorin Esther van Bebber zum Auftakt. „Um tragfähige Lösungen zu finden, brauchen wir den Dialog zwischen allen Akteuren. Diese Wanderung schafft Raum für Perspektivwechsel und ein besseres Verständnis füreinander.“
„Wer gemeinsam geht, steht sich nicht gegenüber“, sagte Erzbischof Bentz in einem Impuls zum Motto der Caritas-Jahreskampagne „Zusammen geht was“.