Wie erfolgreich sich die Initiative entwickelt, zeigte sich am Sonntag, 19. Juli 2026, in der Pfarrkirche St. Georg in Paderborn. Dort feierten 140 Gläubige aller Generationen gemeinsam die syro-malabarische Liturgie.
Die Teilnehmenden kamen aus Paderborn und einem weiten Einzugsgebiet. Dass sie teilweise längere Anfahrtswege auf sich nehmen, macht nach Einschätzung von Weihbischof König deutlich, wie wichtig ihnen die Feier in ihrer Muttersprache und in der vertrauten Form ist. Die Qurbana bietet ihnen nicht nur eine geistliche Heimat, sondern schafft zugleich einen Ort der Begegnung und der Gemeinschaft.
Eine Gemeinschaft über Generationen hinweg
Die syro-malabarische Gemeinschaft in Paderborn wird von unterschiedlichen Generationen geprägt. Zu ihr gehören Christinnen und Christen aus dem südindischen Bundesstaat Kerala, die bereits seit fünf oder sechs Jahrzehnten in Paderborn leben. Viele von ihnen haben hier Familien gegründet und eine neue Heimat gefunden, ohne ihre kirchlichen und kulturellen Wurzeln aus dem Blick zu verlieren.