Neuer Meilenstein in der Geschichte der Kommende Dortmund: Am 14. Juli wurde das Internationale Büro „Allianz für Europa“ feierlich eröffnet. Dieser Schritt geschah im „Bewusstsein der Verantwortung Europas für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und die unantastbare Würde jedes Menschen“ — so steht es in der Gründungsurkunde des Büros. Europa wird dabei nicht allein als politischer oder wirtschaftlicher Raum verstanden, sondern als Wertegemeinschaft von Menschen, die füreinander Verantwortung übernehmen. Das Büro soll Vernetzung und Begegnung ermöglichen – zwischen den Ortskirchen Mittel- und Osteuropas, dem Heiligen Stuhl, den europäischen Institutionen, der COMECE (Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft), den Bischofskonferenzen, den Justitia-et-Pax-Kommissionen sowie Partnern aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Strategische Kooperationspartner sind das Erzbistum Paderborn, das Sozialinstitut Kommende Dortmund und das Pontificio Collegio Teutonico im Vatikan.
Europa als „Gemeinschaft der Menschenwürde“
Die „Allianz für Europa“ ist etwas Neues, und steht doch in der 75-jährigen Tradition der Arbeit der Kommende Dortmund. Das Motto des Sozialinstituts – Gesellschaft gerecht gestalten – soll auch hier verwirklicht werden. Detlef Herbers, Direktor der Kommende Dortmund, betont in seiner Begrüßung den Fokus auf „Mensch, die Menschheit und die Menschlichkeit“, auf deren Wohl die Arbeit des Instituts ausgerichtet ist. Strukturell verbindet das Sozialinstitut unter dem Dach des Büros die Europäische Sozialakademie für Priesteramtskandidaten, die Jugendbewegung socioMovens sowie die „Allianz für ein menschenwürdiges Europa“. Diese Initiativen sollen gestärkt werden und „ein liberales, demokratisches und soziales Europa fördern als unsere Zukunft einer gerechten Gesellschaft“, so Herbers.