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Weihbischof König feiert Hochfest Mariä Heimsuchung an der Dörnschlade

Rund 500 Gläubige kamen zum festlichen Gottesdienst am traditionsreichen Wallfahrtsort im Südsauerland zusammen. Die Dörnschlade ist seit Jahrhunderten ein geistliches Zentrum der Region.

Mit einem festlichen Hochamt hat Weihbischof Matthias König im Rahmen seiner Firmreise durch das Dekanat Südsauerland das Hochfest Mariä Heimsuchung an der Wallfahrtskapelle Dörnschlade gefeiert. Rund 500 Gläubige versammelten sich unter den alten Bäumen vor der Kapelle und feierten gemeinsam den Gottesdienst.

Mariä Heimsuchung gehört an vielen Wallfahrtsorten zu den besonderen Festtagen des Kirchenjahres. Auch die Dörnschlade bei Wenden ist seit Jahrhunderten ein bedeutender Marienwallfahrtsort für das gesamte Südsauerland. Bereits seit rund 600 Jahren suchen Menschen diesen Ort auf, um zu beten, Gottesdienst zu feiern und ihre Anliegen vor Maria zu bringen. In der heutigen neugotischen Kapelle aus dem 19. Jahrhundert wird ein gotisches Gnadenbild der Gottesmutter mit dem Jesuskind verehrt.

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Musikverein Wenden und dem Pfarrcäcilienchor St. Kunibertus Hünsborn. Zahlreiche Messdienerinnen und Messdiener wirkten an der Feier mit, viele von ihnen hatten bereits die Firmgottesdienste des Pastoralen Raums begleitet. Gemeinsam mit Weihbischof König standen Pfarrer Christian Ellbracht, Pastor Christian Albert, Pastor Martin Neuhaus, Pater Norbert Cuypers SVD sowie Diakon Claudius Rosenthal am Altar.

Es war eine glaubensfrohe Feier, die die Menschen gestärkt nach Hause gehen ließ

Weihbischof Matthias König

Pater Norbert Cuypers: Seelsorger an der Dörnschlade

Zum Wallfahrtsort gehört auch eine Einsiedelei, die seit vielen Jahrzehnten nahezu durchgehend bewohnt ist. Der Steyler Missionar Pater Norbert Cuypers lebt dort als Einsiedler und steht vielen Menschen für Beicht- und Seelsorgegespräche zur Verfügung.

Er ist weit über die Region hinaus als geistlicher Begleiter bekannt und gestaltete 2025 auch den geistlichen Impuls beim Priestertag des Erzbistums Paderborn.

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