Zur Vorbereitung traf sich Simone an vier Abenden im Frühjahr mit rund 20 Jugendlichen aus Finnentrop im Kinder-, Jugend- und Kulturhaus der St.-Nepomuk-Kirchengemeinde. Begleitet wurden sie durch Pfarrer Michael Krischer und Familien- und Jugendreferentin Hannah Tillmann.
Der Einstieg fiel Simone eher schwer: „Ich habe etwas Langweiliges erwartet.“ Die meisten Firmlinge saßen schüchtern auf ihren Plätzen im Stuhlkreis – unsicher, was da jetzt kommen würde. Keine seltene Erfahrung, weiß Hannah Tillmann: „Viele der jungen Menschen kommen mit gemischten Gefühlen und Vorstellungen.“ Während der Treffen zur Firmvorbereitung entstehe dann aber eine Vertrautheit und Gemeinschaft in der Gruppe.
Auch Simone merkte bald: Mit Kennenlernspielen, Impulsen zur eigenen Identität und der persönlichen Beziehung zu Gott sowie Partnerübungen und Diskussionsrunden wurde die Stimmung schnell lockerer, die Gespräche wurden tiefer. „Das war eine sehr wertvolle Zeit.“ Dankbar blickt sie heute darauf zurück, denn im Alltag beschäftige man sich selten so intensiv mit sich selbst und seinem Glauben.