Eine Sache soll jedoch am alten wie am neuen Standort gleich bleiben: eine Statue des heiligen Florian – des Schutzpatrons der Feuerwehrleute. Direkt vor dem Gebäude soll er in Zukunft alle Menschen auf der Wache begrüßen. Dr. Christian Märkert, Leiter der Berufsfeuerwehr in Herne, betont die Wichtigkeit des Heiligen: „Wir brauchen die Hilfe von Gott und unserem Schutzpatron in jedem Einsatz, damit wir heile zu unseren Familien zurückkommen.“ Grundsätzlich sei der Glaube für viele Einsatzkräfte eine wichtige Stütze. „Deshalb heißt unser Leitspruch auch: ‚Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr‘“, so Märkert.
Auch für die insgesamt 450 Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr Herne wird es auf dem Gelände einen Platz geben. Diese räumliche Nähe soll nicht zuletzt dazu beitragen, Haupt- und Ehrenamt miteinander zu verzahnen.
Passend zu diesem Thema ging der Erzbischof im Anschluss an den Besuch der neu entstehenden Hauptfeuer- und Rettungswache in den Austausch mit haupt- und ehrenamtlichen Engagierten von Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen aus der ganzen Stadt – darunter unter anderem die Freiwillige Feuerwehr, die Berufsfeuerwehr, der Malteser Hilfsdienst, der Arbeiter-Samariter-Bund und die Notfallseelsorge.
Im Mittelpunkt der Begegnung standen die Herausforderungen ihres Dienstes, das Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt sowie die gesellschaftliche Bedeutung ihres Engagements.