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© artin1 / Shutterstock.com
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Hochverdienter Missionar in Kenia gestorben

Zum Tod von Pater Hermann Borg OFM

Der Franziskanerpater Hermann Borg OFM ist am 4. Juli 2025 in Nairobi plötzlich und unerwartet verstorben. Der gebürtige Herner aus der Gemeinde St. Peter und Paul in Herne-Sodingen war seit Jahrzehnten in der Mission in Kenia tätig und prägte dort die franziskanische Präsenz entscheidend.

Pater Hermann trat 1965 dem Franziskanerorden bei und empfing 1971 die Priesterweihe. 1983 wurde er in die Mission nach Kenia entsandt, wo er maßgeblich an der Neubegründung der franziskanischen Präsenz beteiligt war. Heute zählt die Region mehrere hundert Brüder und Patres – mit stabilem Nachwuchs und wachsender Ausstrahlungskraft in Ostafrika.

„Mother Earth“

Besondere Verdienste erwarb sich Pater Hermann durch das Umweltprojekt „Mother Earth“, mit dem er das Bewusstsein für ökologisches Handeln im Land nachhaltig prägte. Sein Engagement gegen Abholzung und für Aufforstung wurde vielfach ausgezeichnet und lebt in zahllosen gepflanzten Bäumen weiter.

Auch als Provinzial leitete er zeitweise die junge Ordensprovinz. Seine tiefe Verbundenheit zur Heimat zeigte sich in vielen Besuchen, etwa zum Liborifest in Paderborn, wo er regelmäßig von seinen Projekten berichtete. Noch im Februar dieses Jahres konnte Weihbischof Matthias König ihn im Provinzhaus in Nairobi besuchen. Dort legte Pater Hermann einen kleinen „Garten Eden“ an – Sinnbild seines lebenslangen Einsatzes für Schöpfungsverantwortung.

Das Erzbistum Paderborn trauert mit der franziskanischen Gemeinschaft um einen Missionar und Brückenbauer zwischen Kontinenten.

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