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© Erzbistum Paderborn
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Grund Nr. 86: YOU’LL NEVER WALK ALONE. GOTT

Initiative 1000 gute Gründe: 12 gute Gründe für das Jahr 2026 – Juli

„Walk on, walk on. With hope in your heart.“

1945 entstand eine Hymne des Fußballs: You’ll Never Walk Alone. Ursprünglich war es ein Stück in einem Musical. Doch durch den großen FC Liverpool, der den Song im Stadion spielt und dessen Titel sogar bis heute im Logo führt, kennen Fußballfans jene Zeilen, die von Hoffnung sprechen. Eine Hoffnung für die dunklen Stunden, die stürmischen und ungewissen.

Das erinnert an das berühmte Gedicht von Margaret Fishback Powers: Im Traum blickt jemand auf sein Leben zurück, verbildlicht durch zwei Fußspuren im Sand. Doch gerade in den schweren Zeiten war es stets nur eine Spur. Hat Gott diesen Menschen also verlassen, als er ihn am meisten brauchte? Natürlich nicht, Gott hat ihn getragen.

Allein durch das Leben zu gehen, das ist eine Sorge vieler Menschen. Als Christinnen und Christen vertrauen wir auf die besondere Hoffnung, diese Einsamkeit nicht fürchten zu müssen. Denn Gott ist da. Je nach Übersetzung verspricht es sogar sein Name: „Ich bin der ‚Ich-bin-da‘!“

Aber zurück zum Fußball. Die Fußball-WM nähert sich der Zielgeraden. Und auch da ertönt seit Jahrzehnten eine Liedzeile immer wieder, in jeweils aktualisierter Form: Die Engländer zelebrieren in diesem Jahr ihre „sixty years of hurt“ – sechzig Jahre des Schmerzes –, seit 1966 die Queen ihnen die goldene Trophäe überreicht hat. Danach blieben die Erfolge komplett aus. Sollte es dieses Mal erneut nicht klappen, gibt es einen ungleich größeren Trost durch Jesus: Denn was sind schon sechzig Jahre ohne einen sportlichen Triumph gegen die zweitausend Jahre des großen Triumphes über den Tod? Jesus gewinnt jeden Vergleich. Und spendet uns Hoffnung. Davon können gerade auch die deutschen Fans etwas gebrauchen: Walk on, walk on…

Zum Autor

Daniel Sampaio Ribeiro ist Social Media Redakteur im Erzbistum Paderborn.

Zudem ist er überzeugter, aber entspannter Fußball-Fan.

Große Turniere wie Fußball-Welt- oder Europameisterschaften sieht Ribeiro zwar als klaren sportlichen Wettbewerb.

Aber gleichzeitig betrachtet er sie als Chance für ein faires Miteinander und als Gelegenheit, miteinander die gemeinsame Fußballbegeisterung zu feiern.

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