Das erinnert an das berühmte Gedicht von Margaret Fishback Powers: Im Traum blickt jemand auf sein Leben zurück, verbildlicht durch zwei Fußspuren im Sand. Doch gerade in den schweren Zeiten war es stets nur eine Spur. Hat Gott diesen Menschen also verlassen, als er ihn am meisten brauchte? Natürlich nicht, Gott hat ihn getragen.
Allein durch das Leben zu gehen, das ist eine Sorge vieler Menschen. Als Christinnen und Christen vertrauen wir auf die besondere Hoffnung, diese Einsamkeit nicht fürchten zu müssen. Denn Gott ist da. Je nach Übersetzung verspricht es sogar sein Name: „Ich bin der ‚Ich-bin-da‘!“
Aber zurück zum Fußball. Die Fußball-WM nähert sich der Zielgeraden. Und auch da ertönt seit Jahrzehnten eine Liedzeile immer wieder, in jeweils aktualisierter Form: Die Engländer zelebrieren in diesem Jahr ihre „sixty years of hurt“ – sechzig Jahre des Schmerzes –, seit 1966 die Queen ihnen die goldene Trophäe überreicht hat. Danach blieben die Erfolge komplett aus. Sollte es dieses Mal erneut nicht klappen, gibt es einen ungleich größeren Trost durch Jesus: Denn was sind schon sechzig Jahre ohne einen sportlichen Triumph gegen die zweitausend Jahre des großen Triumphes über den Tod? Jesus gewinnt jeden Vergleich. Und spendet uns Hoffnung. Davon können gerade auch die deutschen Fans etwas gebrauchen: Walk on, walk on…