An dem Gespräch nahmen auf kommunaler Seite Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda aus Herne, Bürgermeister Dirk Leistner aus Witten, Bürgermeister Hans-Günter Draht aus Wetter, Ralf Quardt, Bürgermeister der Stadt Hagen und Vertreter des Oberbürgermeisters, sowie die Herdecker Beigeordnete Bettina Bothe teil. Vonseiten des Erzbistums begleiteten Erzbischof Bentz außerdem Marcus Baumann-Gretza, Justiziar des Erzbistums, Benedikt Bohn, stellvertretender Leiter des Bereichs Schule und Hochschule, sowie Heike Meyer, Leiterin des Bereichs Kommunikation.
Neuaufbruch für die Kirche in der Region
Erzbischof Bentz informierte über den laufenden Bistumsprozess „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ und den Neuaufbruch, der damit für die katholische Kirche im Erzbistum Paderborn verbunden ist. Zum 1. Advent werden die neuen Seelsorgeräume errichtet. In der Region entstehen ein Seelsorgeraum für Hagen, Herdecke, Wetter und Witten sowie ein weiterer für Castrop-Rauxel, Herne und Wanne-Eickel.
Dabei machte der Erzbischof deutlich, dass die Veränderungen nicht allein eine Reaktion auf weniger Personal, Mitglieder und finanzielle Möglichkeiten sind. Der Bistumsprozess solle vielmehr Kräfte bündeln, neue Schwerpunkte ermöglichen und verlässliche kirchliche Präsenz für die Menschen sichern. Neben der notwendigen Konzentration gehe es deshalb ganz bewusst um Entwicklung und darum, Neues entstehen zu lassen.
„Wir müssen auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren. Aber unser Bistumsprozess ist mehr als die Organisation von Rückzug. Wir konzentrieren unsere Kräfte, um weiter verlässlich für die Menschen an möglichst vielen Orten da zu sein. Und um Freiräume für Neues zu schaffen. Es geht um einen Neuaufbruch und um die Frage: Wie wollen wir als Kirche in Zukunft präsent sein und das Evangelium verkünden?“, sagte Erzbischof Bentz.