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Bischof Bernhard Hombach ist seit 65 Jahren Priester

Erzbischof Dr. Bentz gratuliert emeritiertem Bischof von Granada in Nicaragua / Aufgewachsen in Hohenhain (Freudenberg), Seelsorger in Castrop-Rauxel und Siegen im Erzbistum Paderborn

Vor 65 Jahren, am 28. Juni 1961, empfing Bischof Bernhard Hombach das Sakrament der Priesterweihe. Der emeritierte Bischof der Diözese Granada in Nicaragua hat seine Wurzeln im Erzbistum Paderborn: Aufgewachsen ist Bischof Hombach in Hohenhain, einem Stadtteil von Freudenberg im Kreis Siegen-Wittgenstein. Als Seelsorger war er in Castrop-Rauxel und Siegen tätig. In Nicaragua war Bischof Bernhard Hombach Präsident der Caritas und bis 2010 Oberhirte von Granada. 2025 feierte er sein 30-jähriges Bischofsweihe-Jubiläum. Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz sendet dem 92-jährigen Seelsorger, der heute in Managua lebt, herzliche Glück- und Segenswünsche aus seiner Heimatdiözese.

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz dankt Bischof Bernhard Hombach für seine fortwährende Verbundenheit mit seinem Heimatbistum und bekräftigt gleichzeitig die Verbundenheit der „Paderborner“, insbesondere der Menschen im Siegerland, mit dem Weihejubilar. 65 Jahre im priesterlichen Dienst und damit das „Eiserne“ Weihejubiläum bedeute gewiss viel Freude, umfasse jedoch sicherlich auch schwere Zeiten, zeigt sich der Paderborner Erzbischof überzeugt. „Nicht zuletzt Ihre Verdienste um die Caritas in Nicaragua zeugen von Ihrer Nähe zu den Menschen und ihren Nöten.“ Aber auch das, was still und verborgen getan werde, das Gebet und die persönliche Hingabe, seien in Gottes Augen bedeutsam.

In „mitbrüderlicher Verbundenheit“ mit Bischof Bernhard Hombach erbittet Erzbischof Dr. Bentz dem Weihejubilar Gottes Nähe und dessen reichen Segen, „besonders auch in den Einschränkungen des Alters“.

Vita Bischof Bernhard Hombach

Bernhard Hombach wurde am 12. September 1933 in Krefeld geboren. Er wuchs in Hohenhain / Freudenberg im Kreis Siegen-Wittgenstein auf und besuchte zunächst das Städtische Gymnasium in Olpe. Im Alter von 15 Jahren wechselte Hombach auf die Ordensschule der Weißen Väter in Rietberg, wo er sein Abitur ablegte. Im Anschluss studierte er katholische Theologie und Philosophie in Löwen / Belgien, wo er am 28. Juni 1961 von Erzbischof Lorenz Jaeger das Sakrament der Priesterweihe empfing.

Einsatz im Erzbistum Paderborn, Süd- und Mittelamerika

Nach seelsorgerischer Tätigkeit als Vikar in Castrop-Rauxel und als Seelsorger für spanische Christen in Siegen und in Dahlbruch ging Bernhard Hombach zunächst nach Argentinien, später nach Peru, Kolumbien und Venezuela. 1987 wechselte er nach Nicaragua, wo er zunächst als Pfarrer in Juigalpa wirkte und dort später zum Generalvikar der Diözese berufen wurde. Einige Jahre war er hier als Diözesanadministrator tätig. Von 1992 bis 1995 leitete Hombach als Direktor die Caritas in Nicaragua, ab 2002 war er Präsident der Caritas des Landes in Mittelamerika. Für sein Engagement wurde er 1994 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und 2016 mit dem Verdienstkreuz Erster Klasse geehrt.

Bischof in Nicaragua

Am 22. April 1995 wurde Bernhard Hombach von Kardinal Miguel Obando Bravo SDB zum Bischof von Juigalpa geweiht. Am 7. Februar 2004 übernahm er als Bischof die Diözese Granada. Im Jahr 2010 wurde Hombach als Bischof der Diözese Granada emeritiert, nachdem Papst Benedikt XVI. seinen Amtsverzicht angenommen hatte.

Ein Beitrag von:
Pressereferent Team Presse

Thomas Throenle

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