Lippstadt/Kreis Soest/Hamm. Sie klingeln an jeder Tür und stellen die Arbeit der Malteser vor. Justin, Theresa und Luca sind derzeit mit anderen jungen Menschen unterwegs im Kreis Soest und Hamm und suchen Spender für die Malteserarbeit. Dabei bitten sie um dringend notwendige Hilfe. Alle Hilfe, die dem jungen Studententeam dabei zugesagt wird, soll direkt in ihre ehrenamtliche Arbeit vor Ort investiert werden. Das aktuelle Beispiel zeigt: Malteser auch aus Lippstadt sind bereits im Erdbebengebiet von Venezuela, um dort zu helfen. Dass sie losfahren können, ohne über die Finanzierung nachzudenken, liegt daran, dass es Spenden gibt.
Ob für den Katastrophenschutz oder die besonderen Projekte wie der Herzenswunsch-Krankenwagen, ob für das soziale Ehrenamt mit dem mobilen Einkaufswagen oder die Sanitätsarbeit, all das benötigt viel Geld. Denn Ehrenamtliche brauchen Ausbildung und Ausrüstung. Es muss Miete für ihre Basisstationen oder Kosten für Bekleidung bezahlt werden. Die Dienstfahrzeuge brauchen eine Finanzierung und müssen unterhalten werden. Und eine ordentliche Buchhaltung, die sicherstellt, dass die Spenden an die richtige Stelle kommen, kostet natürlich auch Geld. All das finanzieren die Malteser über Spenden. Dafür sind sie vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt und tun als Hilfsorganisation ihre Arbeit, ohne staatliche oder kirchliche Grundfinanzierung. Um die Spenden zusammenzubringen, dafür sind eben auch in diesem Sommer wieder junge Menschen unterwegs, und werben um Spenden.
Die jungen Studenten tragen Malteserbekleidung und können sich jederzeit ausweisen. Sie werden über einzelne Projekte berichten und stellen diese exemplarisch für die Spendenanfragen vor. Sie sammeln kein Bargeld, sondern fragen nach dem sicheren Weg der Lastschriftspenden, ein Missbrauch ist ausgeschlossen. Für Nachfragen stehen die örtlichen Malteserstationen oder die Diözesanverwaltung in Paderborn bereit. Sie ist zu erreichen unter 0 52 51 / 13 55 25.