Laden...

logocontainer-upper
logocontainer-lower
© Dragana Gordic / shutterstock.com
© Dragana Gordic / shutterstock.com

„Trauer ist ein Vortasten in der Dunkelheit“

Günter Roggel ist ehrenamtlicher Hospizbegleiter beim ambulanten Hospizdienst AchtsamZeit

„Wie geht es Ihnen? Wie fühlen Sie sich? Darf man das Trauernde fragen? Trauer ist eine Krise. Es gibt keine Rezepte für den Umgang damit. Und doch ist eines ganz wichtig. Menschen wollen in ihrer Trauer wahrgenommen werden.

Als ehrenamtliche Hospizbegleiter ist unser Kapital „Zeit“. Für gemeinsames Schweigen, für Gesten, für das Aushalten von belastenden Emotionen. Wer hat schon diese Zeit übrig? Die Pflegekräfte und Ärzte tun ihre Arbeit. Die Angehörigen kümmern sich meist so gut sie können. Aber auch sie haben ihren Alltag zu meistern.

Dazwischen erleben wir, wie dankbar trauernde Menschen sind, wenn wir einfach da sind, zuhören und kleine pragmatische Hilfen anbieten oder einfach nur eine Kerze anzünden.  Es gibt leichtere und schwierigere Situationen. Vertrauen ist die Basis von allem. Einfühlung und das Vermeiden von Phrasen sind hilfreich. Einiges sollte man dafür auch lernen. Wenn es gelingt, eine gute Brücke zu bauen, kann die entstandene Nähe guttun. Ich habe viel Dankbarkeit erlebt.“

Hospizdienst AchtsamZeit

Der Hospizdienst AchtsamZeit wurde 2020 vom Verein katholischer Altenhilfeeinrichtungen im Erzbistum Paderborn (VKA e.V.) gegründet. Der Leitgedanke lautet:

„Du bist uns wichtig, weil du du bist und wir werden alles für dich tun, damit du nicht nur in Frieden sterben sondern leben kannst bis zuletzt“. (Cicely Saunders)

Weitere Einträge

© Lazy_Bear / Shutterstock.com

Unser Glaube La Via – Der Weg des Trauerns

Trauer ist kein gerader Weg. Es gibt Umwege, Rückschritte und Tage, an denen gar nichts mehr geht. Wie kann man durch die Trauer gehen und irgendwann wieder ins Leben zurückfinden? Davon handelt das Geistliche Wort von Uta Trosien im WDR Hörfunk.
© Dima Moroz / Shutterstock.com

Unser Glaube GLÜCKLICH/T im Franziskus-Jahr: San-Damiano-Momente für eine bessere Welt

Die GLÜCKLICH/T-Aktion lebt von kleinen Gesten, die das Leben anderer Menschen besser machen. Der heilige Franziskus und sein Einsatz für die kleine Kirche San Damiano können dafür Vorbild sein.
© Schmidt-Schule Jerusalem

Unser Glaube Ein Stück Erzbistum Paderborn im Heiligen Land

Seit 140 Jahren fördert die Schmidt-Schule in Ostjerusalem palästinensische Mädchen. Dass sie heute den Titel „Exzellente deutsche Auslandschule“ trägt, hat sie nicht zuletzt den Borromäerinnen vom Kloster Grafschaft in Schmallenberg zu verdanken.
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0