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© SewCreamStudio / Shutterstock.com
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Papst Leo XIV. ruft zu Gebets- und Fastentag für den Frieden auf

Die Deutsche Bischofskonferenz unterstützt den Aufruf von Papst Leo XIV., am Freitag, 22. August 2025 einen Tag des Gebets und Fastens für den Frieden zu begehen.

Angesichts der anhaltenden Konflikte im Heiligen Land, in der Ukraine und in vielen weiteren Regionen der Welt ruft der Papst alle Christinnen und Christen dazu auf, sich im Gebet und durch Zeichen der Buße für Gerechtigkeit und Versöhnung einzusetzen. „Maria, Königin des Friedens, bitte für die Völker, dass sie den Weg des Friedens finden“, so Papst Leo XIV. in seiner gestrigen Generalaudienz im Vatikan. Besonders betonte er die Bedeutung der Vergebung im täglichen Leben: Sie sei kein Vergessen oder eine Schwäche, sondern ein Weg, Groll aufzulösen, Frieden zu schenken und damit neue Gewalt zu verhindern.

"Friede diesem Haus"

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg), erklärt: „Wir schließen uns dem Aufruf des Heiligen Vaters dankbar an. In einer Welt, die von Gewalt und Unsicherheit geprägt ist, braucht es das gemeinsame Gebet um Frieden und die Bereitschaft, selbst Schritte der Versöhnung zu gehen. Ich lade die Gläubigen in Deutschland ein, am Freitag in den Gemeinden, Familien und in persönlicher Form diesen Gebets- und Fastentag zu begehen und Maria, die Königin des Friedens, um ihre Fürsprache zu bitten.“ Mit Blick auf die jüngste Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz Friede diesem Haus erinnert Bischof Bätzing daran, dass Frieden nicht nur Abwesenheit von Krieg ist, sondern eine Aufgabe für Kirche und Gesellschaft, die im Alltag beginnt: in den Familien, in den Gemeinden, im sozialen Miteinander. „Das Gebet und das Fasten am Freitag stehen im Einklang mit unserem Aufruf, Frieden aktiv zu leben, ihn im eigenen Umfeld zu bezeugen und damit Hoffnung in einer zerrissenen Welt zu schenken.“

Die Deutsche Bischofskonferenz bittet die Pfarreien, kirchlichen Gemeinschaften und alle Gläubigen, den Tag mit Gottesdiensten, Andachten oder stillen Gebetszeiten zu gestalten und sich so in der weltweiten Gemeinschaft der Kirche für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen.

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