Seit 2020 verschenkt der Diözesanverband Paderborn der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) zu runden Jubiläen kleine Eichen – als Symbol für Nachhaltigkeit und als Beitrag zum Erhalt der Schöpfung. Diese Jubiläen sind in Zeiten von Auflösungen und Vakanzen ein besonders wertvolles Zeichen der Beständigkeit. Sie stehen für das Engagement, die Gemeinschaft und die Ausdauer vieler Frauen, die über Jahrzehnte hinweg kirchliches Leben vor Ort geprägt haben.
Dank für langjähriges Engagement
In diesem Jahr wurden 24 Jubiläen gefeiert – von 50 bis zu 130 Jahren Bestehen einzelner Gemeinschaften. Zudem begingen drei kfds ihre Fusion, und zwei langjährige Mitglieder des Leitungsteams wurden verabschiedet. Die Jubiläumsfeier begann mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken in einem Gasthaus, zu dem viele engagierte Frauen aus dem Ruhrgebiet und dem Sauerland angereist waren. Dorothea Lüke vom Diözesanleitungsteam begrüßte die Gäste herzlich und freute sich über die zahlreichen Begegnungen und Gespräche. Neben Berichten über gelungene Aktionen und Feierlichkeiten kamen auch die Herausforderungen der Gemeinschaften zur Sprache.
Gemeinsamer Weg zum kfd-Wald
Anschließend machten sich die Teilnehmenden zu Fuß auf den Weg zu einer Wiese in Oerlinghausen im Kreis Lippe. Diese wird von Dorothea und Wilfried Lüke für den kfd-Wald zur Verfügung gestellt und gepflegt. Präses Roland Schmitz gestaltete dort eine besinnliche Feier mit Impuls, Liedern und Segenswünschen. Im Anschluss wählten die Frauen eine frisch gepflanzte kleine Eiche aus und brachten daran eine Plakette mit dem Namen ihrer Gemeinschaft und den Jubiläumsdaten an.
Zeichen der Würde und Gemeinschaft
Ein besonderes Symbol begleitete die Feier: die königliche Holzskulptur des kfd-Diözesanverbands, geschaffen vom Tischler und Theologen Ralf Knoblauch. Sie steht für die unantastbare Würde des Menschen und wanderte an diesem Tag von Baum zu Baum – als sichtbares Zeichen der Verbundenheit und der Wertschätzung für das Engagement der kfd-Frauen.