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© Dirk Lankowski / Erzbistum Paderborn
© Dirk Lankowski / Erzbistum Paderborn

„Kirche lebt“: Stimmen vom Katholikentag in Würzburg

Halbzeit beim Katholikentag in Würzburg, Zeit für ein erstes Fazit: Was haben Menschen aus dem Erzbistum erlebt, worauf freuen sie sich in den nächsten Tagen?

Beatrix Hesse, Martina Spieker und Melanie Humborg aus Bad Driburg sind nicht zum ersten Mal beim Katholikentag. „Wir fahren schon seit vielen Jahren mit einer kleinen Gruppe hier hin“, erzählt Beatrix Hesse. „Wir sind echte Katholikentagfans“, sagt sie und lacht. Die Bad Driburgerin ist seit dem Katholikentag 2014 in Regensburg dabei, Melanie Homburg seit 2016 und Martina Spieker seit 2024.

In diesem Jahr ist die Gruppe zu neunt unterwegs. „Aber wir trennen uns immer mal wieder. Jeder geht zu den Angeboten, die ihn interessieren“, erzählt Humborg. Sie interessiert sich vor allem für die musikalischen Angebote. „Ich freue mich immer, wenn ich neue Lieder kennenlerne“, sagt sie.

Martina Spieker hat eine Hörbeeinträchtigung und zuhause ein Kind mit Behinderung. Deshalb interessiert sie sich vor allem für die inklusiven Angebote. Sie war schon bei einer Gesprächsrunde zu dem Thema und hat den inklusiven Gottesdienst besucht. „Besonders beeindruckt hat mich dort ein blinder Priester, der die Kommunion ausgeteilt hat und ein Gebärdensprachenchor. Sowas habe ich bisher noch nie gesehen.“ Solche Erfahrungen zu machen und neue Ideen mit in die Heimat zu nehmen, ist für die drei Freundinnen immer wieder ein tolles Erlebnis. Wenn der Katholikentag 2028 in ihre Heimat Paderborn kommt, sind die drei selbstverständlich mit dabei. Der Termin steht bei ihnen schon längst im Kalender.

Weitere Stimmen aus dem Erzbistum Paderborn:

Beatrix Hesse aus Bad Driburg

„Seit Regensburg 2014 bin ich immer beim Katholikentag dabei gewesen. Was mich jedes Mal begeistert, ist die Atmosphäre. Man kommt sofort mit jedem ins Gespräch, obwohl das alles wildfremde Menschen sind. Im Alltag kenne ich das so nicht. Das ist einfach schön. Es wäre natürlich noch schöner, wenn das Wetter besser wäre, aber das kann man ja leider nicht steuern. Wir hoffen einfach, dass das in zwei Jahren in Paderborn besser ist. Was mich hier am meisten begeistert, sind die vielfältigen Gottesdienste. Die sind einfach mal ganz anders gestaltet als im Alltag. Hier gibt es so viele Kirchen auf engem Raum und die sind alle so schön. Am meisten beeindruckt hat mich gestern eine Aufführung in der St. Gertraud Kirche. Da wurde das Vaterunser Zeile für Zeile musikalisch vertont. Das war wirklich beeindruckend. Bei dem Programm hier ist für jeden etwas dabei. Morgen wollen wir einfach hier über die Kirchenmeile laufen und den Tag auf uns zukommen lassen.“

Felix Blom, betreut als Objektleiter eine Helfendengruppe aus dem Erzbistum Paderborn

„Die ersten Tage waren durchwachsen, wettertechnisch und gefühlstechnisch. Die Helferinnen und Helfer sind super. Sie unterstützen uns, wo sie können. Die übernehmen Aufgaben, zu denen wir nicht kommen. Aber sie wissen auch, dass sie sich immer an uns Objektleiter wenden können. Und das muss man ganz klar so sagen: Die Helfer sind das Wichtigste, was wir hier haben, ohne die läuft es nicht. Auf der anderen Seite gibt es hier auch Gäste, die sich nicht an die Regeln halten und frech werden. Da müssen wir als Objektleiter dann auch durchgreifen. Es kann halt nicht jeder machen, was er will. Aber das sind zum Glück Einzelfälle. Dadurch, dass wir so ein so ein starkes Team und so engagierte Helfer haben und uns gegenseitig unterstützen, werden die nächsten Tage genauso schön wie die letzten. Hoffentlich wird das Wetter auch noch ein bisschen besser. Egal ob so oder so freue ich mich auf die nächsten Tage und auf den nächsten Katholikentag in unserem Erzbistum Paderborn.“

Gabriele Kaufhold, Mitglied im Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn

„Ich bin Vertreterin der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) im Diözesankomitee des Erzbistums Paderborn und helfe hier am Stand des Erzbistums Paderborn mit. Ich freue mich, dass ich in diesem Jahr hier in Würzburg dabei sein darf. Wir hatten in den letzten Tagen schon viele tolle Begegnungen auf der Kirchenmeile. Gerade eben habe ich zum Beispiel eine alte Kollegin wiedergetroffen, die ich jahrelang nicht gesehen habe – und dann treffe ich sie hier in Würzburg wieder, so ein Zufall. Ein besonderes Highlight war für mich bisher der Frauengottesdienst im Dom. Der ganze Dom war voll mit motivierten Frauen. Das so zu erleben – davon nimmt man ganz viel mit. In den nächsten Tagen habe ich noch öfter Standdienst. Da freue ich mich immer sehr, die Gäste zum nächsten Katholikentag nach Paderborn einzuladen. Alles andere lasse ich einfach auf mich zukommen.“

Markus Bierhoff aus dem Kreis Soest

„Die ersten Tage waren – immer, wenn es nicht geregnet hat – wirklich gut. Die ganzen Zelte auf der Kirchenmeile und die vielen Leute – das ist alles sehr ansprechend. Man merkt, hier ist wirklich eine wirklich gute Stimmung und ich muss schon sagen: Kirche lebt. Hier sind so viele Leute, die für Kirche einstehen. Auch wenn es oft heißt „Die Kirche ist auf einem absteigenden Ast“, gibt es hier genügend Leute, die sich für und mit der Kirche einsetzen. Ansonsten ist hier in Würzburg einfach eine tolle Stimmung. Die Leute sind alle nett – fast alle, denen man hier begegnet, haben ein Lächeln im Gesicht. Man fühlt sich hier warmherzig aufgenommen. In den nächsten Tagen möchte ich vor allem die ganzen Bühnen besuchen. Den ein oder anderen Act habe ich schon gesehen. Das Programm ist so vielfältig – ich freu mich drauf.“

Ein Beitrag von:
Team Redaktion

Jasmin Lobert

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