„Wie freue ich der Botschaft mich“, griff Pfarrer Martin Beisler jenes Lied auf, das an diesem Sonntag den feierlichen Gottesdienst zur Wiedereröffnung der Salzkottener Pfarrkirche St. Johannes Enthauptung eröffnet hatte. „Nach vielen Jahren der Planung können wir wieder hier in St. Johannes Gottesdienst feiern. Das ist nicht selbstverständlich: Anderenorts werden Kirchen profaniert, hier wurde nicht nur renoviert, sondern auch ein neuer Altar geweiht“, zeigte sich der Leiter des Pastoralverbundes Salzkotten dankbar.
„Auch ich habe mich auf diesen Tag gefreut, ihn ersehnt“, ergänzte Dr. Udo Markus Bentz. Der Paderborner Erzbischof ist nach Salzkotten gekommen, um den feierlichen Ritus der Altarweihe zu vollziehen, der dem Diözesanbischof vorbehalten ist. Es sei etwas Frisches, etwas Neues entstanden in alten Gemäuern. Gemäuer, die die Identität des Ortes Salzkotten prägten und die Gemeinde seit Jahrhunderten begleiten würden. Die architektonische Erneuerung stehe ebenso für die Innere Erneuerung, führte der Erzbischof aus. „Auch die Innerlichkeit soll renoviert, erneuert, vertieft und in das Heute hineingetragen werden. Dreh und Angelpunkt ist Jesus Christus. Der Altar ist kein Möbelstück – er steht für Christus selbst“, erinnerte Erzbischof Dr. Bentz.