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© hyotographics / Shutterstock.com
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Ein sichtbares Zeichen für eine lebendige Beziehung

Die australische Diözese Sandhurst, gegründet vom Paderborner Priester Heinrich Backhaus, feiert Jubiläum. Das aus diesem Anlass geschaffene Vortragekreuz greift die Paderborner Kreuzfibel auf.

In diesem Jahr kann das Bistum Sandhurst im Südosten Australiens sein 150jähriges Jubiläum feiern. Die Diözese verdankt ihre Gründung dem Paderborner Priester Heinrich Backhaus, weshalb zwischen den beiden Ortskirchen bis heute gute Beziehungen bestehen. An vielen Orten des Bistums Sandhurst macht das so genannte „Paderborner Kreuz“ die Verbindung nach Ostwestfalen sichtbar. Damit ist die karolingische Kreuzfibel gemeint, die als ältestes archäologisch fassbares Zeichen christlichen Lebens in der Region Paderborn gilt. Aus Anlass des Jubiläums wurde für die Herz-Jesu-Kathedrale in Bendigo (Bistum Sandhurst) nun ein neues Vortragekreuz geschaffen, das sich an die Form der Paderborner Kreuzfibel anlehnt. Darüber informierte Shane McKinlay, Bischof von Sandhurst, nun Weihbischof Matthias König in einem Schreiben.

Priester des Bistums Sandhurst tragen das „Paderborner Kreuz“ am Revers, neu geweihte Geistliche erhalten das Kreuz als Geschenk. Bischof Shane McKinlay führt die Kreuzfibel in seinem Wappen. Auch im Wappen der australischen Diözese ist sie vorhanden.

Besuch aus Down Under

Bischof Shane Mackinlay aus der australischen Diözese Sandhurst war zuletzt 2022 im Erzbistum zu Gast. Zwischen den beiden Ortskirchen gibt es eine starke Verbindung. Die beiden Diözesen verbindet unter anderem auch das Thema Synodalität.

Die Stadt in Ostwestfalen ist kein willkürlicher Stopp zwischen Irland und Italien. „Ich bin in Paderborn, um an die Anfänge meines Bistums anzuknüpfen“, sagt Bischof Mackinlay. Denn ihre Gründung im Jahr 1874 verdankt die Diözese von Sandhurst einem Paderborner: George Henry Backhaus (1811-1882), dessen Leben sich wie ein Abenteuerroman liest und das Stereotyp des bodenständigen Ostwestfalen Lügen straft.

Die Gründung des Bistums

Der Paderborner Priester Heinrich Backhaus (1811-1882), auf den das Bistum Sandhurst zurückgeht, studierte in Rom und wurde mit 25 Jahren zum Priester geweiht. Zunächst wirkt er als Missionar in Indien und Südostasien, dann zog er als erster katholischer Priester in die Goldfelder von Bendigo, jene Gegend, in der später das Bistum Sandhurst entstand. Er wirkte dort als Priester für die zahlreichen Goldgräber und ließ er sich schließlich am Bendigo Creek nieder, wo er am 2. Mai 1852 die erste Sonntagsmesse feierte. Durch Backhaus‘ großen Unternehmergeist konnte schließlich 1874 in der inzwischen entstandenen Stadt Bendigo ein Bistum errichtet werden.

Bischof Shane McKinlay hatte zuletzt im Jahr 2022 Paderborn besucht. Einen weiteren Besuch hat er für das Libori-Fest 2025 angekündigt.

Ein Beitrag von:
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
Redakteurin

Dr. Claudia Nieser

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