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100.000 Euro Hilfe für Betroffene von Überschwemmungen und Hochwasser

Erzbistum Paderborn leistet unbürokratische Hilfe zur Linderung der Folgen der dramatischen Unwetterlage

Nach den massiven Überschwemmungen in Hagen, Iserlohn und Fröndenberg sowie in weiteren Orten im Erzbistum Paderborn hat die Erzdiözese unbürokratische Soforthilfe für Betroffene der verheerenden Unwetterlage auf den Weg gebracht: Erzbischof Hans-Josef Becker hat 100.000 Euro aus Verfügungsmitteln bereitgestellt, um die betroffenen Menschen wirksam zu unterstützen. Zudem ermutigt der Paderborner Erzbischof die Kirchengemeinden dazu, übergangsweise auch geeignete kirchliche Immobilien für in Not geratene Menschen zur Verfügung zu stellen.

„Von einem Moment auf den anderen sein Zuhause einzubüßen, ist ein existenzieller und hochemotionaler Verlust“, zeigt sich auch Generalvikar Alfons Hardt tief bewegt. „Es ist ein Gebot der Nächstenliebe, dass wir die Menschen mit einer solchen Erfahrung nicht allein lassen und Hilfe leisten, wo sie gebraucht wird.“ Gleichzeitig dankte der Generalvikar des Erzbischofs von Paderborn allen Einsatzkräften und Helfern für ihre unmittelbare Unterstützung vor Ort. „In dramatischen Situationen gehen die Helfer im Dienst für ihre Mitmenschen weit über ihre eigenen Kräfte hinaus. Das verdient höchsten Respekt und Dankbarkeit“, so Hardt.

Die finanziellen Mittel aus dem Erzbistum Paderborn werden über den Diözesan-Caritasverband an die örtlichen Caritasverbände und weiteren Fachverbände weitergeleitet. Mit dem Geld soll den Betroffenen bei der Suche und Vermittlung einer Ersatzunterkunft sowie bei der Ersatzbeschaffung von Hausrat und Kleidung geholfen werden.

Diözesan-Caritasverband ruft zu Spenden auf

Angesichts des Ausmaßes der Katastrophe auch außerhalb des Erzbistums ruft der Diözesan-Caritasverband zu weiteren Spenden auf. Nach den Erfahrungen früherer Flutkatstrophen an Elbe und Oder soll die zentrale Koordinierung der Hilfsmaßnahmen Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes übernehmen. Die Caritas bittet darum, auf Sachspenden zu verzichten, um den aufwändigen Aufbau einer komplexen Logistik zu vermeiden. Über das jeweilige Caritas-Netzwerk vor Ort kann mit Geldspenden direkt und zielgenau geholfen werden.

Auch einzelne Dienste und Einrichtungen der Caritas sind lokal von Überschwemmungen und Wasserschäden betroffen. Altenheime wurden geräumt, Sozialstationen stehen unter Wasser. Die Versorgung der Menschen bleibt jedoch gewährleistet.

Spendenkonto:

Caritas international, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe

IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02

Stichwort: CY00897 Fluthilfe Deutschland

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