logocontainer-upper
logocontainer-lower
© Hans Blossey / luftbild-blossey.de
© Hans Blossey / luftbild-blossey.de

Zwölf Kirchen in Herne verwandeln sich in künstlerische Lichträume

Die ökumenische Aktion LICHTraum des Künstlers Ludger Hinse läuft vom 12. April bis zum 19. Juli 2026 – Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz übernimmt die Co-Schirmherrschaft

„Licht ist eines der tiefsten Symbole unseres Glaubens. Es steht für Leben, Hoffnung und die Gegenwart Gottes. Wo Licht sich zeigt, weicht Dunkelheit, und was verborgen war, wird sichtbar.“ Mit diesen Worten beginnt das Grußwort des Erzbischofs Dr. Udo Markus Bentz, das er in seiner Eigenschaft als Co-Schirmherr der Aktion LICHTraum des Künstlers Ludger Hinse beisteuerte. Die Ausstellung umfasst 15 Lichtobjekte, die in zwölf Kirchen in Herne zu besichtigen sind.

Das Publikum erwartet ein gemeinsames Erleben von Farbe und Bewegung, von Dialog und Stille. Durch die Kunstobjekte werden die Kirchen zu Resonanzorten zwischen Kunst, Raum und Wahrnehmung. Die Kunstaktion eröffnet am 12. April 2026 und läuft danach bis zum 19. Juli 2026. Zu den zwölf Kirchen kommt im Sommer 2026 als ein weiterer Ort das Emschertalmuseum in Herne dazu. Dort ist vom 14. Juni bis zum 16. August 2026 die Sonderausstellung „Zauber des Lichts“ zu sehen.

Der Besuch sämtlicher Ausstellungen in den Kirchen ist kostenfrei. Gleiches gilt für die feierliche Eröffnung der Sonderausstellung im Emschertalmuseum am 14. Juni 2026. Anschließend wird für den Besuch der Sonderausstellung ein Eintrittsgeld von 3,50 Euro für Erwachsene erhoben.

1 Stadt | 13 Ausstellungsorte | Über 50 Veranstaltungen

Der religiöse Bezug der Kunstwerke kommt nicht von ungefähr. Im Programmheft der Ausstellung hebt der Künstler Ludger Hinse das von ihm gestaltete Vortragekreuz der Christophorus-Gemeinde in Wanne-Eickel als einen wichtigen Teil seines künstlerischen Schaffens hervor. Eng ist auch seine persönliche Beziehung zu Herne: „Mein Vater war Bergmann auf der Zeche Mont Cenis. Ich wuchs in Recklinghausen auf und fuhr als Junge oft mit dem Tretroller zur Zeche, um nach ihm zu sehen.“

Mit diesem Hintergrund ist LICHTraum mehr als das Zusammenspiel von Licht, Farbe und Form. Die Kunstwerke eröffnen neue Zugänge zu Fragen nach der eigenen Biografie und Beheimatung, nach Transzendenz, Hoffnung und innerer Einkehr. Die Kunst tritt in einen Dialog mit der Architektur und der religiösen Tradition der zwölf LICHTräume und macht sie zugleich auf zeitgenössische Weise neu erfahrbar.

Vielfältiges Begleitprogramm

LICHTraum versteht sich jedoch nicht allein als Ausstellung, sondern als lebendiges Kulturprojekt. Rund um die Kunstwerke entfaltet sich ein Begleitprogramm mit mehr als 50 Veranstaltungen: Konzerte, Andachten, Gespräche, Workshops und weitere Formate laden dazu ein, die Themen der Ausstellung gemeinsam zu vertiefen und aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

So entsteht ein offener Raum der Begegnung – zwischen Kunst und Glauben, zwischen Menschen und Ideen. LICHTraum ist damit die Einladung, innezuhalten, sich berühren zu lassen und das Licht in all seinen Facetten neu zu entdecken.

Weitere Informationen unter https://www.lichtraum2026.de

Ausstellungsorte

Weitere Einträge

© Tobias Schulte / Erzbistum Paderborn

Unser Glaube Von der Hebamme zur Gemeindereferentin

Stephanie Normann und ihr herausfordernder Weg zur neuen erfüllenden Aufgabe
© Lukas Steinkemper / Erzbistum Paderborn

Unser Glaube Was bleibt, wenn man geht

Dass sie nach dem Abi mal wegwollte, war Maria Knust seit der siebten Klasse klar: den Horizont aufbrechen, andere Teile der Welt sehen und alternative Lebensentwürfe kennenlernen, sich in einem sozialen Projekt engagieren.
© Markus Nowak / Bonifatiuswerk

Unser Glaube Wo Kindern eine Zukunft geschenkt wird

Bei der Caritas Grašu finden Mädchen und Jungen ein neues Zuhause, wenn sich ihre Eltern wegen Sucht oder schwerer Krankheit nicht kümmern können
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0