Bedeutung Katholischer Schulen und des Religionsunterrichts
Bei seiner Begegnung mit den Teilnehmenden der Konferenzen am Donnerstag betonte Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz die Strahlkraft Katholischer Schulen und des Religionsunterrichts. Durch ihr Bildungs- und Werte-Angebot seien die von der Katholischen Kirche – (Erz-)Bistümer, Orden, Stiftungen – getragenen Schulen für zahlreiche Menschen attraktiv, seien wichtige Lern- und Erfahrungsorte für das Leben und den Glauben von Kindern und Jugendlichen, „für die ganze Schul-Gemeinschaft und Schul-Gemeinde“, unterstrich der Paderborner Erzbischof. Zugleich seien Katholische Schulen bei den aktuellen Veränderungen und Transformationen der Kirche wichtige verlässliche Orte und Leuchttürme hinsichtlich der Präsenz der Kirche in der Gesellschaft und Welt.
Der Religionsunterricht sei als gesetzlich verankertes Unterrichtsfach integraler Bestandteil schulischer Bildung sowie ein bedeutsamer Beitrag zur Wertebildung, Identitätsentwicklung und interreligiösen Verständigung in einer pluralen Gesellschaft, hob Erzbischof Dr. Bentz hervor. Das besondere Profil des katholischen Religionsunterrichts zeige sich darin, existenzielle Fragen von Schülerinnen und Schülern – etwa nach Sinn, Gerechtigkeit, Schuld, Tod und Hoffnung – im Licht biblischer Überlieferung und kirchlicher Tradition zu reflektieren.