Hier gelte es Stabilität zu gewährleisten und weiterhin als verlässlicher Partner an der Seite der Diözesen und Gemeinden in den Fördergebieten zu stehen. „In den kommenden Jahren sehen wir einen Schwerpunkt für uns darin, die Transformationssprozesse in den Bistümern und Gemeinden noch intensiver als bislang zu begleiten und zu unterstützen“, kündigte Monsignore Austen an. Trotz der Umbrüche zeige sich in den sozialen und karitativen Initiativen und Projekten, die das Hilfswerk unterstützt, dass Kirche dort lebendig sei, wo sie kreativ und im Geist des Evangeliums auf Menschen zugehe und auskunftsfähig über die Inhalte des christlichen Glaubens sei.
Dafür stehen auch die 227 Projekte, die sich 2025 für den »Bonifatiuspreis für missionarisches Handeln« beworben hatten – ein Rekordwert. „Diese Projekte und Initiativen sind die Kirche von heute für morgen: geistlich, nah, kreativ und voller Hoffnung. Sie erinnern uns daran, dass Kirche nicht nur ein Gebäude aus Stein ist, sondern gelebter Glaube, der sich in Beziehungen, Offenheit und Fürsorge zeigt.“ Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt werde auch künftig auf der Auseinandersetzung mit pastoralen Fragen rund um die Kirchenmitgliedschaft liegen, zu dem das Hilfswerk bereits eine pastorale Arbeitshilfe mit dem Titel „drinnen. draußen. (n)irgendwo?“ veröffentlichte. 2025 fand dazu ein internationaler Studientag statt. Auch beim Katholikentag in Würzburg setze das Bonifatiuswerk zu diesem Thema einen inhaltlichen Schwerpunkt.