Das Caritas-Kinderdorf im lettischen Grašu wurde im Jahr 1995 von katholischen Gläubigen um den Franzosen Christoph Alexandre auf dem Gelände eines ehemaligen Herrenhauses gegründet, das einst von Adligen Deutsch-Balten bewohnt wurde. Heute leben dort 30 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwei und 17 Jahren, die von mehreren Erzieherinnen liebevoll betreut werden. Darüber hinaus wohnen auf dem Gelände auch fünf junge Erwachsene zwischen 18 und 22 Jahren, die sich gerade in der Ausbildung befinden.
Damit die Kinder gemeinsam in familienähnlichen Strukturen aufwachsen können, wurden kleinere Häuser saniert oder neu gebaut.
Zu dem Kinderdorf gehören auch ein großer Garten mit Spielplatz, ein Jugendfreizeithaus, ein Badeteich und eine kleine Kapelle. Sonntags besuchen die Kinder mit den Erzieherinnen außerdem regelmäßig den Gottesdienst in einer der umliegenden Kirchen.