Laden...

logocontainer-upper
logocontainer-lower
© SewCream/Shutterstock.com
© SewCream/Shutterstock.com

„Wir feiern die entscheidende Zeitenwende der Menschheit“

Weihbischof Matthias König ruft am Neujahrsfest trotz vieler Bedrängnisse zu Mut und Hoffnung auf

Weihbischof Matthias König rief am Abend des Neujahrstages 2023 in einem Pontifikalamt im Paderborner Dom trotz vieler Bedrängnisse zu Mut und Hoffnung auf. Gott mache den Menschen in der Menschwerdung seines Sohnes ein „unüberbietbares Heilsangebot“, sagte Weihbischof König in seiner Predigt. Dies nehme auch dem heute vielerorts bedrückenden Leid „die letzte Macht“. Es verleihe Christinnen und Christen „den Mut, nicht aufzugeben, wenn säkulare Zeitenwenden ihr Leben beeinträchtigten und den Bestand der Welt bedrohten. Das hat ihnen die Kraft gegeben, gegen alle Hoffnung zu hoffen“, so Weihbischof König.

Den Begriff der „Zeitenwende“, den Bundeskanzler Olaf Scholz kurz nach Ausbruch des Ukraine-Krieges neu belebt hatte, charakterisierte Weihbischof König als die Erfahrung, wenn bekannte Werte und Ziele ihre Gültigkeit verlieren und dadurch Gefühle von Haltlosigkeit sowie elementare Ängste entstehen – „nicht nur bei einzelnen, sondern in der Weltgemeinschaft“. Krieg, Krankheit oder auch die Klimakrise seien dafür aktuelle Auslöser. Über eine Million Menschen, die „unsere Nachbarn werden und Hilfe brauchen“, seien nach Deutschland als Flüchtlinge gekommen. Durch die Energie- und Wirtschaftskrise „spüren wir die Zeitenwende so, dass sie uns berührt, beeinträchtigt und wehtut“, stellte der Weihbischof fest.

Das entscheidend Neue in der Welt

Christinnen und Christen würden glauben, „dass wir in diesen weihnachtlichen Tagen die entscheidende Zeitenwende der Menschheit feiern: Das Kommen des Sohnes Gottes in unsere Welt“, fokussierte Weihbischof König. Gott sende Jesus in diese Welt, er lasse ihn das Leben der Menschen teilen – mit allen Höhen und Tiefen: „Gott lässt zu, dass Jesus leiden muss und am Kreuz stirbt, um in der Auferstehung das entscheidend Neue in die Welt zu bringen: die Überwindung von Leiden und Tod in Christi Auferstehung“, veranschaulichte Weihbischof König.

Die Bedrängnisse des vergangenen Jahres würden auch im neuen Jahr nicht plötzlich verschwinden, betonte der Weihbischof. „Aber als Christinnen und Christen können wir im Vertrauen auf Gottes Begleitung anderen Hoffnung machen, ihnen in Ängsten Beistand schenken, Armut und Not sehen und handeln und für den Frieden beten und wirken – und sei es nur dort, wo wir leben.“ Mit einer solchen Botschaft könne das neue Jahr getrost begonnen werden: „Auch die ‚Zeitenwende‘ von 2022 zu 2023 ist von Gott begleitet. Er verlässt uns nicht“, sagte Weihbischof Mattias König zum Abschluss seiner Predigt.

Ein Beitrag von:
Redakteurin Team Presse

Maria Aßhauer

Weitere Einträge

© Katholikentag

Pressemeldung „Ich bin da“

Leitwort für den 105. Deutschen Katholikentag 2028 in Paderborn beschlossen
© Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn

Pressemeldung socioMovens erhält Jugendpreis des Westfälischen Friedens

Sozialinstitut Kommende Dortmund als Zentrum / Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz würdigt Einsatz der internationalen Jugendlichen für einen gerechten Frieden in Europa
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Pressemeldung Gott für Gaben der Schöpfung danken

Zum Erntedank-Fest am 4. Oktober 2026 schmücken Landfrauen den Paderborner Dom mit Erntekrone / Entdecker-Aktion lädt zum Mitmachen ein
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0