Der 18. November ist der jährliche Gebetstag für Betroffene sexualisierter Gewalt. Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz feierte am Dienstagabend im Hohen Dom einen Gottesdienst mit Betroffenen und Mitgliedern der Unabhängigen Aufarbeitungskommission (UAK) sowie vielen weiteren Gläubigen. Der Gottesdienst war Teil der gemeinsamen Dunkelfeldinitiative von Erzbistum Paderborn und Betroffenenvertretung. „Jesus hat den Menschen, die Heilung von ihm erhofften, einen geschützten Raum geschaffen und gefragt: ‚Was willst du, dass ich dir tun soll?‘. Das muss auch unser Maßstab sein“, sagte Erzbischof Dr. Bentz in seiner Ansprache.
Texte, inhaltliche Impulse, Musik und Momente der Stille verliehen dem Gottesdienst in der Paderborner Bischofskirche seinen besonderen Charakter. Die Atmosphäre war geprägt von der Gottesdienstgemeinschaft aus Betroffenen, Erzbischof Dr. Bentz, den Teams Prävention und Intervention im Erzbischöflichen Generalvikariat und den Mitgliedern der Unabhängigen Aufarbeitungskommission. Viele weitere Menschen waren zum Gottesdienst gekommen, die mit ihrem Dabeisein ein „Zeichen der Solidarität“ setzten, für das Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz dankte.