Sie ist jung, immer gut drauf und steht total auf den lieben Gott: Amelie Beierle (22) aus dem sauerländischen Menden im Erzbistum Paderborn setzt alles auf eine Karte. Sie will als Focus-Missionarin Studierende im österreichischen Krems an der Donau für den christlichen Glauben gewinnen.
Eine ungewöhnliche Mission, die sich die junge Sauerländerin Amelie Beierle vorgenommen hat: Seit acht Wochen ist die gläubige Katholikin aus Menden im österreichischen Krems als Missionarin unterwegs. Sie möchte für Studierende da sein, Freundschaften schließen und anderen jungen Menschen den Glauben an Gott näher bringen.
Eingelebt habe sie sich schon, auch dank des „tollen Teams“, mit dem sie auf Mission ist, sagt die 22-Jährige. „Es sind die Menschen, die einem das Gefühl von zuhause vermitteln.“ Die Reaktion der Studierenden, die sie anspricht, sei hingegen ganz unterschiedlich: Beim sogenannten „Outreach“, dem öffentlichen Ansprechen und Einladen von Studierenden auf dem Campus, „bleiben manche stehen, führen tiefgreifende Gespräche mit uns und kommen zu unseren Angeboten. Andere gehen weiter, weil sie auf dem Weg zur Mensa sind oder mit Gott und Kirche nichts anfangen können“.
„Viele fragen nach unseren Beweggründen“
Etwas anderes sei es, wenn die jungen Missionare, die gemeinsam mit Amelie Beierle unterwegs sind, die Menschen an anderer Stelle kennenlernen, zum Beispiel auf Partys, Spieleabenden oder in der Mensa. „Die meisten sind neugierig, wie das Leben eines Missionars aussieht. Viele fragen nach unseren Beweggründen. Daraus ergeben sich dann oft Gespräche über Gott“, erklärt Amelie Beierle.