Beten im Stau?!
8:1 im Stadion. Jubel, Bier, Heimweg. Und dann Stillstand auf der Autobahn, Motor aus, Ego an. In einer Kommentarspalte kippt die Stimmung. Einer schreibt einen Satz, der plötzlich den Blick dreht.
8:1 im Stadion. Jubel, Bier, Heimweg. Und dann Stillstand auf der Autobahn, Motor aus, Ego an. In einer Kommentarspalte kippt die Stimmung. Einer schreibt einen Satz, der plötzlich den Blick dreht.
Altenheim. Dieser Geruch, leere Blicke, der eigene Opa mittendrin und doch oft weit weg. Bisher drückt das Herz. Dann ein leiser Perspektivwechsel. Kein großes Wunder. Nur ein anderes Sehen, das aus einem schweren Ort langsam etwas Kostbares macht.
Oben wird gezögert. Unten wartet der Hang. Alles im Körper schreit nach Rückzug und genau dann geht es nach vorn. Wer nie stürzt, lernt kein Vertrauen. Manche Gefälle im Leben zeigen erst, was wirklich in einem steckt.
Halbzeitshow. Riesige Bühne, riesiger Satz über die Liebe. Klingt gut zwischen Lichtern und Applaus. Und dann der Bahnsteig im Feierabendmodus. Ellbogen raus für einen Sitzplatz. Liebe ist schnell gepostet. Aber wie weit trägt sie im Gedränge?
Rom. Pasta, Pilgergruppe, Postkartenmotive. Und dann 20 Minuten Stille. Kein Handy, kein Gerede, nur ich und mein Gedankenkarussell. Es wird heiß, eng, unruhig. Und plötzlich blitzt da etwas auf, das leiser ist als alles andere.
Tooooor in Dortmund! Klingt nach Traumjob und großem Leben. Beim anderen glänzt die Bühne. Und selbst steht man zwischen Bürokaffee und Wäschekorb. Was dahinter wächst, sieht kaum jemand.