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© Erzbistum Paderborn / Anna-Sophie Meyer
© Erzbistum Paderborn / Anna-Sophie Meyer

Weltkirche zu Gast beim Liborifest: Ein Tag der Begegnung und des Glaubens

Weihbischof Matthias König begleitet internationale Gäste auf einem besonderen Ausflug durch das Erzbistum

Im Rahmen der Libori ist es zu einer schönen Tradition geworden, dass die Gäste aus der Weltkirche montags zu einem gemeinsamen Ausflug eingeladen werden. Auch in diesem Jahr begleitete Weihbischof Matthias König eine internationale Gruppe – darunter sechs Bischöfe aus Afrika, Australien, Indien und Europa sowie mehrere Priester und Seminaristen – auf eine inspirierende Reise durch das Erzbistum Paderborn.

Vom Zisterzienserkloster zur Jugendkirche

Erste Station war das ehemalige Kloster Hardehausen, das heute unter anderem als Jugendhaus und Landvolkshochschule dient. Rektor Dr. Peter Jochem führte die Gäste durch die spirituell aufgeladene Geschichte der alten Zisterzienseranlage. „Die Gruppe war fasziniert von der Ausstrahlung des Raumes mit dem Anbetungsbereich hinter dem Altar und dem bergenden Raum des Gebetsturmes“, berichtet Weihbischof König.

Die Begegnung mit der heutigen Nutzung des Hauses hinterließ bleibenden Eindruck: Rund 30.000 Gäste im Jahr nutzen die vielfältigen Angebote des Hauses – ein lebendiges Zeugnis für gelebten Glauben in der Gegenwart. Besonders bewegte die Gäste die moderne Jugendkirche: eine Botschaft, die „zunächst versteckt, dann aber zu Herzen gehend“ wirkte.

Barock, Vesper und Glaubensfreude

Am Nachmittag führte die Reise nach Fürstenberg, wo die Gruppe in der barocken Ortskirche gemeinsam die Vesper feierte. Der festliche Höhepunkt des Tages war das abendliche Hochamt in der Pfarrkirche von Bad Wünnenberg, das ganz im Zeichen des heiligen Liborius stand.
„Die Kirche war sehr voll und der Gesang ließ die Wände erbeben“, schildert Weihbischof König begeistert. „Das hat alle tief beeindruckt, weil hier die Glaubensfreude förmlich mit Händen zu greifen war.“ Gemeinsam mit zahlreichen Konzelebranten, darunter viele der internationalen Gäste, stand Weihbischof König der Eucharistiefeier vor und predigte zum diesjährigen Liborimotto „Vertrauen ins Morgen“ – lebensnah, erfahrungsreich und ermutigend.

Gastfreundschaft, die verbindet

Zum Ausklang des Tages traf sich die Gruppe bei einem gemeinsamen Abendessen, zu dem sich auch Mitarbeitende des dortigen Pastoralen Raumes einfanden. Die Rückmeldungen der Gäste waren eindeutig: Sie zeigten sich bewegt von der herzlichen Gastfreundschaft – und von einem Tag, an dem Weltkirche in lebendig gefeierter Liturgie, im Gebet und im persönlichen Austausch greifbar wurde.

„Es war ein erfüllter Tag“, resümiert Weihbischof König. „Und es wurde deutlich: Die Weltkirche lebt auch in den Begegnungen vor Ort – getragen von gegenseitiger Wertschätzung und der Freude am gemeinsamen Glauben.“

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