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© Stefano Garau / Shutterstock.com
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Weihbischof König begrüßt internationale Freiwillige

Gute Vorbereitung in Heimatländern und Unterstützung durch Partner erleichtert Einsatz im Erzbistum Paderborn

Das Erzbistum Paderborn engagiert sich seit einigen Jahren durch den mundus Eine Welt e. V. aktiv für interkulturellen Austausch und lädt junge Menschen aus Ländern des Globalen Südens zu einem Freiwilligenjahr in die Erzdiözese ein. In diesem Jahr sind es acht motivierte Freiwillige, die aus der Dominikanischen Republik, Honduras und Brasilien nach Paderborn gekommen sind, um in sozialen Projekten zu wirken und die deutsche Kultur, Gesellschaft und Kirche näher kennenzulernen.

„Ähnlich wie die Missionare auf Zeit, die von hier in die Welt gehen, werden sie in sozialen Projekten eingesetzt und lernen Kultur, Gesellschaft und Kirche in Deutschland kennen,“ erklärte Weihbischof Matthias König, der die Gruppe kürzlich persönlich willkommen hieß. In einem lebendigen und herzlichen Austausch erzählten die Freiwilligen von ihren Heimatländern, ihrer Motivation und ihren ersten Eindrücken in Deutschland. „Es war ein intensives und fröhliches Gespräch,“ so König weiter.

Die Anreise der jungen Menschen aus Lateinamerika erfolgt über langjährige Partnerschaften. Das Kolpingwerk Paderborn ermöglichte den Aufenthalt von vier Freiwilligen – zwei junge Frauen aus der Dominikanischen Republik sowie eine junge Frau und ein junger Mann aus Honduras. Über den Verein AVICRES haben zudem zwei junge Frauen aus Nova Iguaçu bei Rio de Janeiro die Reise angetreten. Zwei weitere junge Männer kommen aus der Erzdiözese Vitória im brasilianischen Bundesstaat Espírito Santo, eine Partnerschaft, die seit Jahrzehnten durch den Olper Pater Hugo Scheer SVD gepflegt wird.

Bevor die Freiwilligen ihre Tätigkeit aufnehmen konnten, durchliefen sie sprachliche und kulturelle Vorbereitungen in ihrer Heimat. In Deutschland angekommen, werden sie von Johanna Frommelt und weiteren Mitarbeiterinnen des mundus Eine Welt e. V. betreut. Ein intensiver Sprachkurs steht für die meisten zunächst im Vordergrund, bevor sie an ihren Einsatzorten im Kolping-Berufsbildungswerk in Brakel, im Kindergarten, im Bonny5 der Kinder- und Jugendhilfe Paderborn, in der Kolping Röstwerkstatt und im St. Johannesstift tätig werden. Untergebracht sind die Freiwilligen bei Gastfamilien, die ihnen ein Zuhause auf Zeit bieten und den kulturellen Austausch weiter fördern.

Die Ankunft der jungen Menschen aus dem Süden bereichert die Erzdiözese nicht nur durch ihre Mithilfe in sozialen Projekten, sondern auch durch ihre Lebensfreude und den wertvollen Einblick in die Kulturen ihrer Heimatländer. Weihbischof König betonte die Bedeutung dieses Austausches: „Wir lernen voneinander und miteinander. Die jungen Freiwilligen bringen uns mit ihrer Lebensweise und ihren Erfahrungen ein Stück Weltkirche nach Paderborn.“

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