Wanne-Eickel gehört zur Stadt Herne. Der Bahnhof heißt aber weiterhin „Hauptbahnhof Wanne-Eickel“ und davor steht der Mond, der nach dem Lied „Der Mond von Wanne-Eickel“ zum Wahrzeichen wurde.
Im Westen leuchtet der Mond von Wanne-Eickel
Seelsorge vor Ort in der Pfarrei St. Christophorus
„Tief im Westen …“, sang 1984 Herbert Grönemeyer in seiner Liebeserklärung an Bochum. Noch etwas westlicher und erst recht im Westen des Erzbistums Paderborn liegt die Pfarrei St. Christophorus Wanne-Eickel. Die westlichste Pfarrei des Erzbistums entstand 2018 / 2019 aus den neun Pfarreien des ehemaligen Dekanats Wanne-Eickel. Hier haben wir uns an einem Tag vor Ort umgesehen.
Wer von Wanne-Eickel aus den Hohen Dom in Paderborn besuchen möchte, muss 124 Kilometer zurücklegen. Andere Bischofskirchen, etwa in Münster (71 Kilometer) oder Essen (20 Kilometer) liegen viel näher. Schon das ist typisch für das Ruhrgebiet, wo sich tradierte kirchliche und weltliche Grenzen nur selten an der historisch vergleichsweise jungen Geschichte der Region orientieren.
Früher eine Großstadt
Wanne-Eickel als Stadt gibt es offiziell schon seit 1975 nicht mehr. Damals wurde die einstige Großstadt im Rahmen der NRW-Gebietsreform mit der kreisfreien Stadt Herne zusammengeschlossen. Wanne und Eickel sind heute zwei der insgesamt vier Stadtbezirke von Herne. 75.500 Einwohner leben hier, weniger als ein Drittel von ihnen ist katholisch.