Stephanie Normann blickt zufrieden auf ihren beruflichen Weg zurück. Den Höhepunkt erlebte sie, als sie am 27. September 2025 im Hohen Dom zu Paderborn von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zum seelsorgerischen Dienst als Gemeindereferentin beauftragt wurde. Stephanie Normann hat ursprünglich einen anderen Beruf erlernt und diesen lange mit Freuden ausgeübt. Über zwei Jahrzehnte lang war sie Hebamme, bevor sie mit Ende 30 einen Neuaufbruch wagte.
Ein Praktikum im Krankenhaus ließ bei ihr den Entschluss reifen, eine Ausbildung zur Hebamme zu machen. Nach dem erfolgreichen Abschluss fand sie große Erfüllung darin, angehenden Müttern und ihren Partnern eine wichtige Stütze zu sein. Am schönsten seien dabei ihre freiberuflichen Jahre gewesen, sagt Stephanie Normann im Rückblick. Der große Vertrauensvorschuss der angehenden Eltern habe ihr ungemein viel bedeutet. „Ich war in diesen Wochen Teil der Partnerschaft“, sagt sie. Mit großer Begeisterung arbeitete sie manchmal 24 Stunden am Stück und oft am Wochenende. Den Takt gaben die Babys vor.