Mit dem Lied „Komm, Heilger Geist, der Leben schafft …“ rief die Gottesdienstgemeinschaft im Wechsel mit dem Kantor zu Beginn der Weiheliturgie den Heiligen Geist um seinen Beistand an. Dann fragte Erzbischof Becker die Weihekandidaten nach ihrer Bereitschaft zum diakonalen Dienst und zum Gehorsam gegenüber den Weisungen der Kirche. Jeder Kandidat erklärte seine Bereitschaft, sich zum Diakon weihen zu lassen, in Gemeinschaft mit dem Bischof und den Priestern dem Volk Gottes zu dienen, den Glauben in Wort und Tat zu verkünden, das Stundengebet zu feiern, den Bedürftigen zu helfen und sein Leben in der Nachfolge Jesu Christi zu gestalten. Danach traten sie einzeln vor den Erzbischof und versprachen ihm und seinen Nachfolgern Ehrfurcht und Gehorsam – mit einer zeichenhaften Geste: Sie knieten vor dem Paderborner Oberhirten nieder und legten ihre Hände in die Hände des Erzbischofs.
Handauflegung – Weihe – Weihegebet
Beim anschließenden Gebet der Gemeinde wurden die Heiligen der Kirche um Beistand angerufen und die Weihekandidaten legten sich als Zeichen der Hingabe im Altarraum ausgestreckt auf den Boden. Anschließend knieten die Kandidaten im Altarraum: Durch Auflegen der Hände und sein Gebet spendete Erzbischof Hans-Josef Becker dann den Kandidaten die Weihe. Im darauf folgenden Weihegebet betete der Paderborner Oberhirte: „Das Evangelium Christi durchdringe ihr Leben. Mit Würde und Bescheidenheit sollen sie allen begegnen, lauter im Wesen und treu im geistlichen Dienste. In ihrem Wirken sollen Jesu Weisungen aufleuchten, das Beispiel ihres Lebens soll die Gemeinde auf den Weg der Nachfolge führen.“