logocontainer-upper
logocontainer-lower
© connel / Shutterstock.com
© connel / Shutterstock.com

Höchste Qualifizierung in der Kirchlichen Büchereiarbeit

Erfolgreiches Zusammenwirken von katholischen und evangelischen Fachstellen - Sigrid Hillebrand und Barbara Manschmidt erhalten Zertifikat zur Kirchlichen Büchereiassistentin

Sigrid Hillebrand, Leiterin der Katholischen Öffentlichen Bücherei St. Margaretha in Warstein-Mülheim, ist mit dem Zertifikat „Kirchliche Büchereiassistentin (KiBüAss)“ ausgezeichnet worden. Gemeinsam mit Barbara Manschmidt, Leiterin der Evangelischen Öffentlichen Bücherei in Bielefeld-Bethel, absolvierte sie die zertifizierte Weiterbildung des Borromäusvereins und des Sankt Michaelsbundes.
Elisabeth Lappe-Oeynhausen aus der Fachstelle für Katholische Büchereiarbeit im Erzbistum Paderborn und Henrike Gundlach aus der evangelischen Fachstelle Villigst überreichten den erfolgreichen Absolventinnen ihre Zertifikate jetzt im Medienzentrum des Erzbistums. Auch Christoph Quasten, Leiter des Medienzentrums, würdigte das Engagement beider Absolventinnen.

Die einjährige Weiterbildung ist die höchste Qualifizierung in der Kirchlichen Büchereiarbeit. Sie umfasst drei viertägige Präsenzphasen, Kurse auf einer Online-Plattform sowie drei praxisnahe Hausarbeiten. Vermittelt werden bibliothekspraktische Kenntnisse, Konzepte zur Raumgestaltung, Medienpräsentation, Veranstaltungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Teamführung sowie Wissen über alle relevanten Literaturbereiche in Kirchlichen Öffentlichen Büchereien.
Das Erzbistum Paderborn trägt die Kurskosten für alle Teilnehmenden aus den eigenen Kirchlich Öffentlichen Büchereien – ein Zeichen der Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement.

Verbindendes Projekt auf ökumenischer Grundlage

Das KiBüAss-Zertifikat baut auf die Grundlagenkurse auf, die vom Borromäusverein, dem Michaelsbund und auch vom Evangelischen Literaturportal e.V. – dem Dachverband für Büchereiarbeit und Leseförderung in Deutschland – gemeinsam mit den landeskirchlichen Büchereifachstellen für die kompetente und engagierte Arbeit in Büchereien entwickelt wurden.

„Die diesjährige Zertifikatsübergabe steht auch für das gelingende Zusammenwirken katholischer und evangelischer Büchereifachstellen“, erklärt Elisabeth Lappe-Oeynhausen. Die Träger sind in der Landesarbeitsgemeinschaft Kirchlicher Öffentlicher Büchereien (LAG KiÖB) zusammengeschlossen – eine Allianz der fünf (Erz-)Bistümer Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn sowie der Evangelischen Kirchen im Rheinland und in Westfalen.

© Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
Freuen sich über das Zertifikat zur Kirchlichen Büchereiassistentin: (v.l.n.r.) Henrike Gundlach, Barbara Manschmidt, Sigrid Hillebrand, Christoph Quasten und Elisabeth Lappe-Oeynhausen.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Kirchlicher Öffentlicher Büchereien vertritt 1.072 Kirchliche Öffentliche Büchereien in NRW. Diese ehrenamtlich geführten Einrichtungen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur kulturellen Grundversorgung – besonders im ländlichen Raum. Mit über 4,3 Millionen Medien und wohnortnaher Erreichbarkeit für Kinder, Familien und ältere Menschen sind sie Orte der außerschulischen Leseförderung und gleichzeitig Treffpunkte für persönliche Begegnung. Als Mitglied im Verband der Bibliotheken in NRW (vbnw) und in Zusammenarbeit mit Landesfachstelle, Ministerium und Kirchenbüros engagiert sich die LAG auch politisch für die Belange Kirchlicher Büchereien.

Ein Beitrag von:
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
Isabella Maria Struck
Referentin Team Presse

Isabella Maria Struck

Weitere Einträge

© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Pressemeldung Wie Maria vertrauen

Abt Dr. Cosmas Hoffmann OSB eröffnet Wallfahrtszeit 2026 in Werl mit Pontifikalamt / Pilgern zur „Trösterin der Betrübten“ mit dem Leitwort „Wenn es dir guttut, dann komm!“
© Erzbistum Paderborn
Das Gebäude des ehemaligen Pauluskolleg an der Husener Straße in Paderborn soll ab April 2027 bis zu 45 Studierenden ein Zuhause geben.

Pressemeldung Wohnraum und Gemeinschaft

Das Erzbistum Paderborn plant ein neues Studierendenwohnheim an der Husener Straße. Im Herbst 2026 startet die Bewerbungsphase.
© Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn

Pressemeldung Missbrauchsstudie ist Thema beim Kommende-Forum

Rund 100 Teilnehmende diskutieren Ergebnisse und Konsequenzen für Kirche und Gesellschaft
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0