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So geht es nach Weihnachten weiter

Der Weihnachtsfestkreis reicht bis weit ins neue Jahr.

Der Weihnachtsfestkreis reicht bis weit ins neue Jahr

Für Kinder ist der große Moment gleich nach dem Auspacken der Geschenke vorbei, für manche Erwachsenen ist Weihnachten vorüber, sobald das Festtagsmahl verdaut ist. Nach christlichem Verständnis beginnt nach Heiligabend die Weihnachtsoktav mit acht Festtagen. Die Weihnachtszeit endet mit Taufe des Herrn, aber erst das Fest der Darstellung des Herrn am 2. Februar setzt den Schlusspunkt, da endet der Weihnachtsfestkreis. Bis dahin gibt es viele bekannte und weniger bekannte Gedenktage.

26. Dezember - Gedenktag des heiligen Stephanus

Freud und Leid liegen nahe beieinander: Einen Tag nach dem gemütlichen ersten Weihnachtstag trifft uns der Stephanstag wie ein Schlag. Am 26. Dezember denkt die Kirche an ihren ersten Märtyrer. Als Diakon half Stephanus bei der Armenspeisung. Er wurde umgebracht, weil er seinen Glauben an Christus bekannte und verkündete (vgl. Apg 7). Seit 2012 begeht die katholische Kirche den Stephanstag als Gebetstag für verfolgte Christen.

Sonntag in der Weihnachtsoktav - Fest der Heiligen Familie

Joseph, Maria und Jesus sind das Idealbild einer Familie. Matthäus- und Lukasevangelium erzählen von dramtischen Umständen: Unter schwierigen Bedingungen findet Joseph zu Maria, unter armseligen Umständen bringt Maria ihren Sohn zur Welt, kurz darauf flieht die Familie vor Herodes nach Ägypten. Das Fest der Heiligen Familie erinnert an den Stellenwert der Familie als Ort des Glaubens. In diesem Jahr fällt es auf den 27. Dezember.

28. Dezember - Fest der unschuldigen Kinder

Wie der Stephanstag ist das Fest der Unschuldigen Kinder ein Tag der Trauer. Im Matthäusevangelium findet sich im zweiten Kapitel die Erzählung von König Herodes, der aus Angst vor dem angekündigten Messias in Betlehem alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren umbringen lässt (Mt 2, 16-18).

31. Dezember - Silvester

An Silvester herrscht Partystimmung. Darüber ist in Vergessenheit geraten, woher der letzte Tag des Jahres seinen Namen hat. Der heilige Silvester war Papst und lebte im vierten Jahrhundert. In seiner Zeit wurde die Kirche nach langer Zeit der Verfolgung von Kaiser Konstantin anerkannt und gefördert. Papst Silvester starb am 31. Dezember 335.

6. Januar - Heilige drei Könige

Der eigentliche Name des Festes am 6. Januar lautet Erscheinung des Herrn. Der Hintergrund: Von der Geburt Jesu im Stall von Betlehem hatte außer den Hirten kaum jemand etwas mitbekommen. Dies ändert sich mit dem Eintreffen der drei Sterndeuter aus dem Osten (Mt 2,1-12). Sie repräsentieren die Menschen und Völker, die erkennen, dass Gott in Jesus Mensch wird und unter uns wohnt. Von diesem Glaubensinhalt zeugt bis heute das Sternsingen der drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar.

Sonntag nach dem 6. Januar - Taufe des Herrn

Das Fest der Taufe des Herrn ist ein Fest der Erscheinung. Der Täufer Johannes macht die Menschen darauf aufmerksam, dass Jesus von Nazareth der Sohn Gottes ist.

2. Februar - Darstellung des Herrn

Das Fest geht darauf zurück, dass Maria und Joseph das Jesuskind 40 Tage nach der Geburt in den Tempel nach Jerusalem bringen, um das Kind vor Gott und den Menschen „darstellen“. Dies gilt als erster Einzug Jesu in Jerusalem. Gefeiert wird die Darstellung des Herrn als Lichterfest, was zum volkstümlichen Namen Mariä Lichtmess führte. In früheren Zeiten begann an Lichtmess das Bauernjahr: Mägde und Knechte wurden freigesprochen und konnten sich eine neue Anstellung suchen. Manche Pfarreien, Orden und Gläubige räumen erst jetzt ihre Krippen und Christbäume weg.

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