„Ein Leuchtturm, an dem sich lernen lässt, wie die Verstetigung innovativer Ansätze gelingt und der an der Lebenswelt der Menschen ansetzt“ – so beschreiben Nora Oertel Ribeiro und Sara Verspohl das Projekt Raum vor Ort (RvO) zu seinem zehnten Geburtstag.
Mitte Juni haben die beiden Bildungsreferentinnen der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung An der Ruhr (kefb) im Erzbistum Paderborn gemeinsam mit Beschäftigten der Stadtteil-Schule Dortmund, zahlreichen Ehrenamtlichen und Gästen aus dem Quartier in der Missundestraße das zehnjährige Bestehen des Raum vor Ort gefeiert. Viele Menschen aus der Nachbarschaft und darüber hinaus waren gekommen, um an den Ständen des Projektes und befreundeter Initiativen zu feiern, was man in zehn Jahren geschafft hat.
Der Raum vor Ort in der Missundestraße ist eine Zweigstelle der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung An der Ruhr (kefb) im Erzbistum Paderborn. Die Mitarbeitenden dort kümmern sich nicht nur, aber besonders um zugewanderte Menschen und bieten unter anderem Kurse sowie Bildungs- und Begegnungsmöglichkeiten an.
Mitmach-Angebote und kulinarische Köstlichkeiten
Bei bestem Wetter waren das Senioren- und das Familienbüro Innenstadt-Nord ebenso dabei wie der Caritasverband Dortmund, der Verein Schleswiger Viertel e.V., die Mosaikwerkstatt im Missundehof und die Nähmanufaktur „Amen Juvlja Mundial“. Auch das Projekt „Data2Resilience“, ein Forschungsprojekt der Ruhr-Universität Bochum und Leibniz Universität Hannover, das sich auf die Verbesserung der Resilienz von Dortmund gegenüber dem Klimawandel konzentriert, war vor Ort mit einem Stand. Für die Gäste, gab es viele Mitmach-Angebote, kulinarische Köstlichkeiten und Gelegenheiten zu verweilen und ins Gespräch zu kommen.