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Pontifikalamt mit Sternsingern im Gelsenkirchener Weihnachtszirkus

Weihbischof Matthias König feiert Pontifikalamt mit Sternsingerinnen, Sternsingern und Ministrantinnen und Ministranten im Gelsenkirchener Weihnachtszirkus

Weihbischof Matthias König hat am 2. Januar 2026 mit rund 450 Sternsingerinnen und Sternsingern sowie Ministrantinnen und Ministranten aus mehreren (Erz-)Bistümern einen Gottesdienst im Zirkuszelt des 28. Gelsenkirchener Weihnachtszirkus gefeiert. Eingeladen hatte die Katholische Circus- und Schaustellerseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, die diese Begegnung seit 25 Jahren im zweijährigen Rhythmus organisiert.

Besonders stark vertreten waren Gruppen aus dem Erzbistum Paderborn. Teilnehmende reisten unter anderem aus Dortmund, Lennestadt, Kirchhundem, Ense-Bremen, Netphen, Hagen und Paderborn an. Allein aus dem Südsauerland kamen mehrere Busse, trotz winterlicher Witterungsverhältnisse. „Dass so viele Kinder und Jugendliche aus unserem Erzbistum den Weg nach Gelsenkirchen gefunden haben, zeigt das große Engagement in der Sternsingeraktion und im Ministrantendienst“, sagte Weihbischof König.

Sternsingen für Bildung und Kinderrechte

Gemeinsam mit acht Konzelebranten feierte der Weihbischof ein Pontifikalamt in der Zirkusmanege. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Circus-Orchester. In seiner Predigt nahm Weihbischof König Bezug auf die bevorstehende Sternsingeraktion 2026. Er stellte das Aktionsmotto „Sternsingen gegen Kinderarbeit. Schule statt Fabrik.“ vor und berichtete von persönlichen Begegnungen, die die Lebenssituation von Kindern in Ländern wie Bangladesch verdeutlichen. „Bildung ist für viele Kinder weltweit keine Selbstverständlichkeit. Die Sternsingerinnen und Sternsinger leisten hier einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen“, so der Weihbischof.

Gottesdienst in der Manege und Sternsinger im Mittelpunkt

Zum Abschluss des Gottesdienstes erinnerte eine Sternsingergruppe aus dem Pastoralen Raum Kirchhundem an den Auftrag der Heiligen Drei Könige, den Segen in die Häuser der Menschen zu bringen. Dieser Segen galt auch den Familien und Mitarbeitenden des Gelsenkirchener Weihnachtszirkus.

Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Teilnehmenden zu einem gemeinsamen Mittagessen. Danach besuchten sie die aktuelle Produktion des Gelsenkirchener Weihnachtszirkus. Pfarrer Sascha Ellinghaus, Leiter der Katholischen Circus. und Schaustellerseelsorge, dankte dem Zirkus für die langjährige Unterstützung der Veranstaltung. Die nächste Begegnung ist für das Jahr 2028 geplant, wenn der Gelsenkirchener Weihnachtszirkus sein 30.jähriges Bestehen feiert.“

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