1197 später betrat mit Papst Johannes Paul II. am Freitagabend, 21. Juni 1996, erstmals wieder ein katholisches Kirchenoberhaupt den Boden der Erzdiözese.
Für das Erzbistum war der Besuch ein Jahrtausendereignis: Im Jahr 799 legten Papst Leo III. und der spätere Kaiser Karl der Große an den Quellen der Pader den Grundstein für die Gründung des heutigen Erzbistums Paderborn. Seitdem hatte kein Papst mehr den Boden des heutigen Erzbistums betreten. Zugleich war es der dritte und letzte Besuch Johannes Pauls II. in Deutschland. Zwei Regalböden im Archiv erzählen von diesem besonderen Besuch: Schuber mit Dokumenten und Kartons voller Fotos. Sie zeigen den enormen Verwaltungs- und Organisationsaufwand, aber auch die Begeisterung vieler Gläubiger. Allein fünf Ordner mit Kartenwünschen für die Eucharistiefeier in der Senne belegen, wie groß das Interesse war.