logocontainer-upper
logocontainer-lower
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn

Neuordnung im Pastoralen Raum Hagen-Mitte-West

Dikasterium für den Klerus weist Rekurse zur Neuordnung im Pastoralen Raum Hagen-Mitte-West zurück

Das Dikasterium für den Klerus hat die hierarchischen Rekurse gegen die Dekrete des Erzbischofs von Paderborn zur Neuordnung der pfarrlichen Struktur im Pastoralen Raum Hagen-Mitte-West zurückgewiesen. Die zuständige römische Behörde bestätigt damit die Entscheidungen von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zur Aufhebung der Pfarreien und Katholischen Kirchengemeinden St. Bonifatius Hagen-Haspe und St. Meinolf Hagen sowie zur Zuweisung ihrer Gebiete zur Pfarrei und Katholischen Kirchengemeinde St. Marien Hagen.

In den Dekreten kommt das Dikasterium zu dem Ergebnis, dass die vorgelegten Rekurse rechtlich und sachlich unbegründet seien. Es verweist unter anderem auf die kirchenrechtliche Zuständigkeit des Diözesanbischofs, Pfarreien zu errichten, aufzuheben oder zu verändern, auf die erfolgte Beteiligung von Gremien und Gläubigen sowie auf die Konsultation des Priesterrates. Zudem anerkennt das Dikasterium die pastoralen Herausforderungen im bisherigen Pastoralverbund Hagen-Mitte-West, die veränderten Rahmenbedingungen kirchlichen Lebens und den Bedarf an tragfähigen pastoralen und administrativen Strukturen.

Das Erzbistum Paderborn nimmt die Entscheidung des Dikasteriums zur Kenntnis. Sie schafft aus Sicht des Erzbistums eine wichtige Klärung für den weiteren Weg im Pastoralen Raum Hagen-Mitte-West. Zugleich ist dem Erzbistum bewusst, dass die Neuordnung für viele Beteiligte mit Fragen, Sorgen und auch unterschiedlichen Einschätzungen verbunden ist.

„Ich respektiere, dass die Beschwerdeführer ihre Anliegen auf dem kirchenrechtlich vorgesehenen Weg vorgetragen haben. Jetzt ist es wichtig, dass wir weiterhin konstruktiv, transparent und verlässlich miteinander im Gespräch bleiben“, sagt Erzbischof Bentz. „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den gewählten Gremien, den Verantwortlichen vor Ort und den Gläubigen die nächsten Schritte geordnet zu klären und so zu gestalten, dass das kirchliche Leben in Hagen-Mitte-West gut weitergeführt werden kann.“

Das Erzbistum betont, dass die Neuordnung nicht gegen das gewachsene Engagement in den bisherigen Pfarreien gerichtet ist. Die Orte kirchlichen Lebens, die bestehenden Gemeinschaften, die ehrenamtliche Verantwortung und die pastoralen Schwerpunkte in St. Bonifatius Hagen-Haspe, St. Meinolf Hagen und den weiteren Gemeinden des bisherigen Pastoralverbundes sollen auch in der künftigen Struktur verlässlich berücksichtigt werden.

Hintergrund

Der bisherige Pastoralverbund Hagen-Mitte-West wurde zum 1. Mai 2016 errichtet und umfasst neun Pfarreien. Im Rahmen eines Beratungsprozesses wurde eine künftige pfarrliche Struktur beraten. Nach Anhörung der beteiligten Gremien, der Gläubigen in Gemeindeversammlungen und des Priesterrates erließ Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz am 25. November 2024 die entsprechenden Dekrete zur Bildung der Gesamtpfarrei St. Marien Hagen. Gegen die Entscheidungen zu St. Bonifatius Hagen-Haspe und St. Meinolf Hagen wurden hierarchische Rekurse beim Dikasterium für den Klerus eingelegt. Diese Rekurse hat das Dikasterium nun zurückgewiesen.

Weitere Einträge

© Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn

Pressemeldung Hilfe, die ankommt

Der Inner Wheel Club Paderborn spendet 8.000 Euro an das Paderborner Gasthaus PaderMahlZeit.
© Foto: Michael Bodin / Kath. Pressestelle Dortmund

Pressemeldung Wallfahrt für Wohnungslose aus den NRW-Bistümern führt nach Dortmund

Weihbischof Josef Holtkotte feiert Gottesdienste und verbringt den Tag mit den 300 teilnehmenden Frauen und Männern
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Pressemeldung Inspiration für die Paderborner Dommusik

Portrait-Gemälde von Johannes Hatzfeld für das Haus der Dommusik / Dompropst Göbel dankt im Namens des Paderborner Metropolitankapitels Leihgeber
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0