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© Aritra Deb / Shutterstock.com
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Mitgliederversammlung des Franz-Stock-Komitee e.V.

Aus Anlass des Todestages von Franz Stock (24.02.) finden in Deutschland und Frankreich jährlich Gedenkgottesdienste statt. Das Franz-Stock-Komitee lud in diesem Zusammenhang zugleich zur Mitgliederversammlung ein, die am 1. März in Arnsberg-Neheim stattfand.

Bei seiner Begrüßung freute sich der Vorsitzende des Komitees, Pfarrer Stephan Jung, besonders über die Anwesenheit von Vertretern des pax christi Diözesanverbandes Paderborn, der Gefährten des hl. Franziskus e.V., des NRW-Landtagsabgeordneten Klaus Kaiser, der stellvertretenden Landrätin des HSK, Hiltrud Schmidt, sowie des Autors und Filmregisseurs Hermann Pölking.

Hermann Pölking, der zusammen mit Linn Sackarnd die im April 2025 erstmals bei ARTE ausgestrahlte Filmdokumentation „Das Tagebuch des Priesters Stock. Paris 1940–1944“ produziert hat, war als Hauptreferent zur Versammlung eingeladen. Er gab einen spannenden Einblick in die Welt der Fernsehproduktionen und schilderte sein langes Ringen um die Gewinnung eines Senders sowie die weiteren Schritte und Hürden bis zur Umsetzung. Pölking, der bereits zahlreiche historische Produktionen zur NS-Zeit und zur deutsch-französischen Geschichte realisiert hat, bezeichnete den Film über Stock als eine seiner wichtigsten Arbeiten. Auch sein Team habe das Projekt nicht unberührt gelassen. Dabei war er sich auch bewusst, dass der Beitrag auch hinterfragende Elemente enthält, die auch zu inhaltlichen Diskussionen führten.

Im Tätigkeitsbericht wurde auf die vielfältigen Aktivitäten des Komitees eingegangen, die im vergangenen Jahr von der Französischen Botschaft mit der Verleihung des Josef-Rovan-Preises ausgezeichnet wurden. Ein zentrales Vorhaben – zugleich aber auch eine finanzielle Herausforderung – bleibt die Weiterentwicklung der Gedenkstätte im Elternhaus Stocks. Unabhängig davon werden in der Gedenkstätte in der Neheimer Franz-Stock-Straße jeden Freitag von 16.00 bis 18.00 Uhr sowie nach Vereinbarung Führungen angeboten.

Internationale Zusammenarbeit und personelle Veränderungen

Erfreulich ist auch die hohe Besucherzahl in der Europäischen Begegnungsstätte Franz Stock in Chartres, die von der französischen Schwesterorganisation getragen wird. Beide Franz-Stock-Vereinigungen arbeiten nicht nur in diesem Bereich eng zusammen.

Die Franz-Stock-Wanderausstellung wird derzeit in Sachsen (Großenhain und Kamenz) und später in Haßloch bei Speyer präsentiert. Für 2027 sind noch Termine zur Ausleihe der Ausstellung frei. Auch auf dem Katholikentag in Würzburg wird das Komitee mit einem Stand vertreten sein. Notwendig bleibt ein stetiges Werben um neue Mitglieder, um den aktuellen Stand von rund 460 Personen zu halten. Die Mitglieder stammen aus dem gesamten Bundesgebiet mit dem Schwerpunkt Westfalen. Im Kassenprüfungsbericht von Birgit Merschhoff und Eberhard Feldmann wurde eine tadellose Kassenführung bescheinigt, woraufhin die Entlastung des Vorstandes erfolgte.

Als neue stellvertretende Vorsitzende wurden Nicoletta Ceccato und Birgit Merschhoff gewählt. Nach 16 beziehungsweise 14 Jahren schieden Thomas Bertram und Karl-Heinz Sendt aus dem geschäftsführenden Vorstand aus, bleiben jedoch im Gesamtvorstand vertreten. Julian Richter und Sonja Fischer wurden zu neuen Kassenprüfern bestimmt.

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