Bei seiner Begrüßung freute sich der Vorsitzende des Komitees, Pfarrer Stephan Jung, besonders über die Anwesenheit von Vertretern des pax christi Diözesanverbandes Paderborn, der Gefährten des hl. Franziskus e.V., des NRW-Landtagsabgeordneten Klaus Kaiser, der stellvertretenden Landrätin des HSK, Hiltrud Schmidt, sowie des Autors und Filmregisseurs Hermann Pölking.
Hermann Pölking, der zusammen mit Linn Sackarnd die im April 2025 erstmals bei ARTE ausgestrahlte Filmdokumentation „Das Tagebuch des Priesters Stock. Paris 1940–1944“ produziert hat, war als Hauptreferent zur Versammlung eingeladen. Er gab einen spannenden Einblick in die Welt der Fernsehproduktionen und schilderte sein langes Ringen um die Gewinnung eines Senders sowie die weiteren Schritte und Hürden bis zur Umsetzung. Pölking, der bereits zahlreiche historische Produktionen zur NS-Zeit und zur deutsch-französischen Geschichte realisiert hat, bezeichnete den Film über Stock als eine seiner wichtigsten Arbeiten. Auch sein Team habe das Projekt nicht unberührt gelassen. Dabei war er sich auch bewusst, dass der Beitrag auch hinterfragende Elemente enthält, die auch zu inhaltlichen Diskussionen führten.
Im Tätigkeitsbericht wurde auf die vielfältigen Aktivitäten des Komitees eingegangen, die im vergangenen Jahr von der Französischen Botschaft mit der Verleihung des Josef-Rovan-Preises ausgezeichnet wurden. Ein zentrales Vorhaben – zugleich aber auch eine finanzielle Herausforderung – bleibt die Weiterentwicklung der Gedenkstätte im Elternhaus Stocks. Unabhängig davon werden in der Gedenkstätte in der Neheimer Franz-Stock-Straße jeden Freitag von 16.00 bis 18.00 Uhr sowie nach Vereinbarung Führungen angeboten.