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© Harms / Misereor
© Harms / Misereor

Mit Kindern bewusst auf Ostern zugehen: Misereor-Aktion 2026

Am Beispiel von Melchior und seiner Familie aus Kamerun wird gezeigt, wie schwer es sein kann, eine gute Arbeit zu finden. Eine Einladung, über den Tellerrand hinauszublicken.

Die Fastenzeit ist ein Angebot, innezuhalten und den Blick zu weiten. Gerade für Kinder kann diese Zeit eine wertvolle Gelegenheit sein, zentrale Fragen des Lebens zu entdecken.

Die Kinderfastenaktion von Misereor bietet einen guten Zugang und viele absechslungsreiche Materialien, und zwar weit über das beliebte und bekannte Spendenkästchen zum Selberbasteln hinaus.

Die Aktion richtet sich an Kinder von fünf bis zwölf Jahren und führt altersgerecht an Themen globaler Gerechtigkeit und Entwicklungszusammenarbeit heran. Im Jahr 2026 findet sie bereits zum 46. Mal statt.  Das Maskottchen Rucky Reiselustig nimmt die Kinder jedes Jahr mit auf seine Reise in das aktuelle Fastenaktionsland  – in diesem Jahr ist es Douala in Kamerun. Dort erzählt der neunjährige Melchior von seinem Alltag, dem Geschäftsmodell seiner Mutter Pauline sowie dem Azubi Silas, der auch einer Hauptakteure der übergeordneten Fastenaktion ist.

Den eigenen Weg finden trotz Armut und Arbeitslosigkeit

Viel Wissenswertes erfahren die Kinder bereits im Film. Oder aber im Comic. Auch hier wird erzählt, wie Maskottchen Rucky den neunjährigen Melchior aus der Großstadt Douala begleitet. Dort sind Armut und Arbeitslosigkeit weit verbreitet. Viele Menschen haben keine festen Arbeitsverhältnisse und müssen sich mit Gelegenheitsjobs durchschlagen.

Die Geschichte macht diese Herausforderungen für Kinder verständlich und greifbar. Und sie macht Hoffnung, dass der eigene Weg schließlich gelingen kann. Denn auch Melchiors Mutter Pauline, die an der Universität studiert hat, brauchte einige Zeit, bis sie ihre Nische gefunden hatte. Nun arbeitet sie erfolgreich als Taschendesignerin.

Unterstützung bekam sie dabei von der Misereor-Partnerorganisation CODAS. Im Film wird deutlich: Bildung und Ausbildung eröffnen Chancen. Sie ermöglichen Teilhabe und geben Hoffnung.

Hungertuch 2025/26

  • 1976 kam man auf die Idee, mit einem Hungertuch auf die Misereor-Spendenaktion aufmerksam zu machen
  • Seitdem gestalten immer für zwei Jahre Künstlerinnen und Künstler aus Asien, Afrika und Lateinamerika ein Hungertuch.
  • Das Hungertuch 2025/26 hat Konstanze Trommer gestaltet.
  • Das Erstellen eines Hungertuchs hat eine lange Tradition, die ersten Nachweise gibt es rund um das Jahr 1000.
  • Mehr Informationen dazu:
    Das Hungertuch – Fasten mit den Augen

Kern der Fastenzeit verstehen und erleben

Die Kinderfastenaktion verbindet diese Inhalte mit konkreten Impulsen für den Alltag. Kinder werden ermutigt, selbst aktiv zu werden. Sie können Spenden sammeln, alleine oder gemeinsam mit Freunden, in der Familie, in der Schule oder in der Gemeinde. So erfahren sie: Ihr eigenes Handeln kann etwas bewirken. Ansprechpartner zum Thema Hilfswerke und Spendenaktionen ist im Erzbistum Paderborn das Team Weltkirche.

Die Materialien der Kinderfastenaktion sind bunt und vielfältig: Eine Wimmelkarte, Vorlesegeschichten und Spiele laden dazu ein, ins Gespräch zu kommen. Bastel- und Rezeptideen schaffen zusätzliche Gelegenheiten, die Fastenzeit bewusst zu gestalten.

Damit wird die Kinderfastenaktion zu mehr als einem Informationsangebot. Sie begleitet Kinder und ihre Familien durch die Wochen vor Ostern. Sie hilft, den Kern dieser Zeit zu verstehen. Es geht darum, achtsam zu leben, zu teilen und Hoffnung wachsen zu lassen.

Weitere Informationen und Materialien: www.kinderfastenaktion.de

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