Manfred Müller (61) ist neuer Präsident des Bonifatiuswerkes.
Der frühere Landrat des Kreises Paderborn wurde am Montag, 7. November, während der Mitgliederversammlung des katholischen Hilfswerkes in Speyer gewählt. Müller tritt die Nachfolge von Heinz Paus (74) an. Der ehemalige Paderborner Bürgermeister war seit 2013 Präsident des Hilfswerkes.
Das Bonifatiuswerk mache mit seiner Arbeit „Leuchttürme des Glaubens“ möglich, sagte Müller bei seiner Antrittsrede. Es repräsentiere und lebe die „frohe Botschaft des Evangeliums“. Die Arbeit des Hilfswerkes mit Sitz in Paderborn sei „gelebte Solidarität“ mit den Katholiken in Nord- und Ostdeutschland sowie in Nordeuropa und im Baltikum. „Kirche und christlicher Glaube brauchen aber – gerade jetzt – viel mehr als nur die Solidarität der Christen untereinander“, sagte Müller. Kirche müsse die Menschen erreichen, müsse die Begeisterung und Fröhlichkeit leben, die der christliche Glaube mit seiner überzeugenden Botschaft auslösen könne. Dazu wolle er als Präsident des Bonifatiuswerkes beitragen. Der Bonifatiuswerk-Präsident steht dem ehrenamtlichen Bonifatiusrat als Aufsichtsgremium vor.