Prozession und Segen
Nach der Andacht bildeten die bischöflichen Gäste aus der Weltkirche, das Metropolitankapitel, Priester, Diakone, Vertreter der Ordens-Christen und Laien eine festliche Prozession. Mit dem von den Schreinträgern geschulterten vergoldeten Reliquienschrein zog die Prozession über den Domplatz durch die Gassen des „Libori-Pottmarkts“ zurück in die Krypta des Domes. Auf dem Weg der Prozession segneten Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz und Weihbischof Josef Holtkotte viele Kinder und Erwachsene, ebenso Menschen mit Beeinträchtigungen. Der Paderborner Erzbischof sowie die Weihbischöfe König und Holtkotte wechselten immer wieder Worte mit Menschen, die den Weg der Prozession säumten.
Libori-Tusch und Beisetzung
Zu Beginn und am Schluss der Prozession mit dem Reliquienschrein erschallte – wie bereits bei der Reliquien-Erhebung am vergangenen Samstag – der Libori-Tusch, gespielt von Musikern des Bahnsozialwerk Blasorchesters unter der Leitung von Andreas Steins. Im Anschluss an die Prozession wurden die Reliquien des Bistumspatrons im Altar der Krypta des Hohen Doms beigesetzt. Generalvikar Thomas Dornseifer wirkte bei der Prozession als Schreinträger mit. Er begleitet als Geistlicher die Schreinträgerbruderschaft und wollte die Erfahrung des Schreintragens teilen.