Ort der Bildung
In seiner Ansprache kennzeichnete Prälat Thomas Dornseifer das Liborianum als einen „ausgezeichneten Ort für kirchliche Bildung, für Dialog und Gastfreundschaft“. Diese drei Funktionen des wiedereröffneten Bildungs- und Tagungshauses seien auch für die Kirche insgesamt unverzichtbar. Das Liborianum sei ein „Haus der Bildung“, konkretisierte der Leiter des Bereichs Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat, zu dem die Abteilung „bilden und tagen“ und damit das Liborianum gehört. Der Kirche sei es ein Anliegen, Orte der Bildung zu schaffen, an denen Fragen der Zeit auf dem Hintergrund des christlichen Sinnhorizonts und mit dem Kompass des Evangeliums reflektiert werden. Das Liborianum sei zudem ein „Ort des Dialogs“, erklärte Prälat Dornseifer weiter, ein Ort, an dem Menschen im gemeinsamen Gespräch miteinander an den Herausforderungen der Zeit arbeiten. Als „Ort der Gastfreundschaft“ knüpfe das Liborianum an eine lange Tradition der Kirche und des ehemaligen Klosters an. Zum Abschluss sagte Prälat Dornseifer: „Dem Haus wünsche ich nun viele Gäste, die hier eine gute Zeit verbringen und gestärkt und für die Arbeit inspiriert nach Hause zurückkehren. Dazu erbitte ich Gottes Segen, möge er auch in Zukunft über diesem Haus und der darin geleisteten Arbeit liegen.“
Die christliche Grundhaltung des „Dienstes am Nächsten“ sei bestimmend für das Liborianum und die anderen Bildungseinrichtungen im Erzbistum Paderborn, versicherte Andreas Hölscher als Direktor des Liborianums bei der Begrüßung der Gäste: „Die Corona-Pandemie hat uns deutlich gemacht, dass das Gebot der Stunde ‚Digitalisierung‘ heißt. An dieser Herausforderung haben wir in den letzten Monaten mit vereinten Kräften gearbeitet. Neue Kommunikations- und Beteiligungsformen sind entstanden, wobei der analoge, persönliche und direkte Kontakt und Austausch nach wie vor im Vordergrund steht.“