Die „Tiny Church“ des Kolping-Schulwerks Paderborn gehört zu den ungewöhnlichsten Kirchen des Landes ebenso wie die barocke ehemalige Jesuitenirche „Maria Immaculata“ in Büren und die Drüggelter Kapelle am Möhnesee. Auch eine Kirche mitten in Düsseldorf, die einst ein Bunker war, und die neuapostolische Stahlkirche in Essen-Rüttenscheid, stellt der WDR im Beitrag vor.
Seit 2024 gibt es die „Tiny Church – die Friedenskirche“, deren Anschaffung das Erzbistum Paderborn mit 50.000 Euro förderte. Gezeigt wird unter anderem ihr Einsatz beim Messdienertag am Jugendhaus Hardehausen und auch Erzbischof Udo Markus Bentz kommt zu Wort. Die Tiny Church hat auf dem Kolping Gutshof in Großeneder in Borgentreich ihren festen Platz gefunden. Dort ist sie ein Anlaufpunkt und vor allem Ort der Ruhe und Einkehr für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich unter anderem auf dem Hof auf ihr Berufsleben vorbereiten und ihren Schulabschluss nachholen. Außerdem kann sie von jeder Einrichtung im Erzbistum gebucht werden und ist stetig auf ihrem Anhänger auf Tour. So zum Beispiel im Sommer 2025 beim Pfingstival der Firmlinge im Abenteuerdorf Wittgenstein oder beim Messdienertreffen im Jugendhaus Hardehausen, wo auch Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz sie kurz besuchte.
Barocke Jesuitenkirche und uralte Kapelle
Sie ist geprägt von den Einflüssen des Jesuitenordens, ebenso wie das zugehörige Mauritius-Gymnasium: Die Jesuitenkirche Maria Immaculata in Büren wird ebenfalls vorgestellt. Hier erhalten sogar die Schulabsolventen ihre Abiturzeugnisse. Und dann geht es mit der Kamera weiter quer durch NRW zu einem uralten Gotteshaus im Erzbistum Paderborn: Die Drüggelter Kapelle am Möhnesee ist ein weiterer Ort aus dem Erzbistum, der vorgestellt wird. Sie wurde Anfang des 13. Jahrhunderts erstmals erwähnt. Pure Ruhe am See an historischer Stätte.